Zwei führende Kryptogruppen haben am Freitag eine Klage gegen die Beamten von Illinois eingereicht und bestreiten eine 0,2-prozentige Steuer auf Transaktionen mit digitalen Assets, die im Januar 2027 in Kraft treten soll.
Der Crypto Council für Innovation und die Blockchain Association haben die Beschwerde beim Circuit Court des Siebten Gerichtsbezirks für Sangamon County eingereicht und argumentiert, dass die Steuer verschiedene verfassungsrechtliche Bestimmungen verletzt, darunter den US-Gesetzkatalog und den Internet Tax Freedom Act. Die Gruppen argumentieren, dass die Abgabe, die sich auf den Transaktionsvolumen und nicht auf die Einnahmen bezieht, unzulässig unbestimmt ist und den Bürgern und Maklern unverhältnismäßige Aufwendungen für die Einhaltung auferlegt.
In ihrer Anfrage warnten die Organisationen, dass die Steuer zu einer doppelten Besteuerung über Grenzen hinaus führen könnte und Ungewissheit für Verbraucher und Unternehmen schaffen würde, die im grenzüberschreitenden digitalen Handel tätig sind. Der Gouverneur von Illinois, JB Pritzker, stimmte dem Vorschlag im Juni als Teil des Haushaltsplans für das Jahr 2027 zu und bezeichnete ihn als „Vorzugssteuer“.
Die Klage folgt auf eine ähnliche Klage, die im Juli von der Digital Chamber eingereicht wurde, die argumentierte, dass die Steuer in Illinois digitale Vermögenswerte nutzenden Personen diskriminiert. Beide Verfahren zeigen den breiten Widerstand der Branche gegen staatliche Krypto-Politiken in einem Wahljahr, in dem die regulativen Positionen die Stimmungen der Wähler beeinflussen können.
Eine separate Gerichtsverhandlung unterstreicht zusätzliche regulatorische Spannungen in Illinois. Die Plattform für Vorhersage-Märkte Kalshi reichte im Juli eine Klage ein, weil ein staatliches Gesetz am 1. Juli in Kraft trat und sportsbezogene Verträge nach ihrem Empfinden gegen Bundesgesetze verstößt, da eine staatliche Lizenzierung erforderlich ist. Gouverneur Pritzker erließ im April außerdem einen Exekutivbeschluss, der staatlichen Beamten das Betting auf solchen Plattformen verbietet. Dabei bezieht er sich auf Bedenken hinsichtlich Insiderhandel im Zusammenhang mit der Expansion der Online-Prognosemärkte.












