Die Aktien von Cogent Communications Holdings Inc (NASDAQ: CCOI) rückten am Mittwoch in der Premarktsphase um 4,7 % ab, nachdem JPMorgan die Aktie von "Neutral" auf "Underweight" herabgestuft hatte.
Der Analyst Sebastiano Petti verwies auf einen gewachsenen Installationszuschlag und eine schwächere als erwartet verlaufene Umsatz- und EBITDA-Leistung nach einem enttäuschenden Quartal. Die Bank senkte zudem ihr Kursziel für Cogent von 22,00 USD auf 9,00 USD und die Unternehmensprognose von Dezember 2026 auf Dezember 2027.
Der neue Zielwert von 9 USD impliziert ein Unternehmenswert-/EBITDA-Verhältnis von 9,9x für 2028, verglichen mit 8,1x für die Schätzungen für 2027 bei den aktuellen Ebenen. JPMorgan betonte den weiterhin bestehenden Top-Line-Druck durch die Ablauf von Alt-Sprint-Kontrakten und Ausführungsprobleme im Geschäft mit Waves, wo die Installationsgeschwindigkeit und die Umsetzungsrate bei den Kunden weiterhin niedrig sind.
Die Bank betonte auch den erhöhten Verschuldungsgrad von 6,75-mal der netto Verbindlichkeiten im Vergleich zum EBITDA bei Cogent, einem negativen Free Cashflow und einer fehlenden klaren Möglichkeit, das Ziel eines Verschuldungsgrades von 4,0-mal zu erreichen, trotz laufender Vermögensverkäufe. Der Katalysator für die Monetarisierung von Rechenzentren hat sich weitgehend abgezeichnet, wodurch sich der Investorfokus auf die Kernrisiken des Betriebs und des bilanziellen Ergebnisses verschoben hat.








