Die Aktien von Cleveland-Cliffs Inc. stiegen am Montag vor Börsenschluss um 2 % auf 11,50 USD und erweiterten ihre Gewinne von der Vorwoche, nachdem das Unternehmen eine Modernisierungsinitiative für 1 Mrd. USD in seiner Anlage Middletown Works im Bundesstaat Ohio bekannt gegeben hatte.
Das Vorhaben, das zu gleichen Teilen mit einer Zuschusssumme von 500 Millionen US-Dollar vom U.S. Department of Energy bezahlt wird, soll in vier Jahren fertiggestellt werden. Zu den wichtigsten Upgrades gehören die Installation von Prozesseinrichtungen, die durch KI unterstützt werden, eine Renovierung des Schmelzbades sowie eine neue Kraft-Wärme-Kombikraftwerkseinrichtung, die das Gase aus dem Schmelzbad zur Strom- und Dampfgeneration nutzen soll. Diese Maßnahmen sollen die Abhängigkeit von externer Energie und die Betriebskosten reduzieren und gleichzeitig 2.300 Arbeitsplätze unterstützen.
Die Anlage in Middletown fungiert als Leitbetrieb von Cleveland-Cliffs für die Produktion von autoqualitativen Stählen, die in exponierten Fahrzeugkomponenten eingesetzt werden, wie Karosserimotoren, Lkw-Chassis und SUV-Karosserieleisten. CEO Lourenco Goncalves bezeichnete die Investition als eine Übertreibung einer normalen Schmelzstudio-Renovierung und betonte die Integration moderner Technologien.
Die Analysten verfolgen eine vorsichtige Haltung zur Aktie mit einem medianen Kursziel von 12,28 US-Dollar und einer Konsensbewertung von "Hold". Das Unternehmen geht außerdem davon aus, dass es bis zum zweiten Quartal 2026 wieder zu einem positiven Free-Cashflow kommt und gleichzeitig ein Ergebnisübertreffen in demselben Zeitraum erwartet wird.
Der Modernisierungsplan steht im Einklang mit breit angelegten Anstrengungen zur Stärkung der heimischen Stahlproduktion angesichts geopolitischer und Lieferkettegesichtspunkte. Die Beteiligung des US-Energieministeriums unterstreicht die Rolle der Bundesregierung bei der Unterstützung von Aufrüstungen der industriellen Infrastruktur.













