Citigroup hat eine Short-Position auf den US-Dollar gegenüber dem kanadischen Dollar eröffnet und verweist dabei auf die Erwartung einer anhaltenden Disinflation in den USA und eine comparatively hawkish Haltung der Bank of Canada.
Der Deal wurde am 2. September zu einem Einstiegspreis von 1,3854 geschlossen mit einem Ziel von 1,35 und einem Stop-Loss-Kurs von 1,3990. Die Ökonomen von Citi prognostizieren, dass die jährliche Inflation in den USA auf zwischen 2,3% und 2,4% zurückgeht, was die Erwartungen festigt, dass die kommenden Daten eine Zinsschraube der US-Notenbank im September nicht unterstützen werden. Die Bank geht von einer neutralen bis hawkischen Richtungsänderung bei den US-Politikmachern aus, wenn die Disinflation fortschreitet.
Im Gegensatz dazu hat die Bank of Canada unter Gouverneur Tiff Macklem eine geduldigere Haltung signalisiert. Macklem nannte steigende Aufwärtspotenziale für die Inflation und erklärte, bereit zu sein, bei Bedarf eine Reihe von Zinserhöhungen umzusetzen, während er die potenziellen Wachstumsauswirkungen durch die US-Zölle herunterspielte. Die aktuelle Bewertung des Zinsunterschieds zwischen der Fed und der Bank of Canada befindet sich an dem oberen Ende ihres Intervalls bis 2024, was die Attraktivität eines stärkeren kanadischen Dollars erhöht.
Der Handel dient zudem dazu, die direkte exposition gegenüber der Volatilität der Ölpreise zu reduzieren, da beide Währungen empfindlich auf Bewegungen auf dem Energie-Markt reagieren. Dies ist insbesondere in Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen zwischen den USA und dem Iran relevant, die die Handelsbedingungen für beide Nationen beeinflussen könnten.
Diese Strategie deckt sich mit dem Kanada-Investment-Summit, der am 14. und 15. September stattfinden soll, der möglicherweise einen Katalysatoreffekt für Änderungen in den Investitionsströmen oder eine verstärkte Absicherungstätigkeit auf den Währungsmärkten haben könnte.













