Citadel Securities hat die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) aufgefordert, ein Vorschlag zur Streichung einer langjährigen Börsenhandelsregel zu überdenken.
In einem Schreiben an die SEC argumentierte das Unternehmen für hohe Geschwindigkeitshandel, dass die Regel, die die Behandlung und Ausführung von Bestellungen sowie die Transparenz regelt, für die Aufrechterhaltung der Marktliquidität und die Reduzierung der Handelskosten für Privatanleger von entscheidender Bedeutung ist. Der Vorschlag, der Teil umfassenderer Marktdisziplinreformen ist, zielt darauf ab, veraltete Anforderungen zu streichen und die Regulierung zu modernisieren.
Citadel Securities war der Meinung, dass die Streichung der Regel zu breiteren Spread zwischen Kauf- und Verkaufspreisen, höherer Volatilität und geringerer Konkurrenz unter den Marktteilnehmern führen könnte. Das Unternehmen betonte, dass Privatanleger, die auf effiziente Ausführung angewiesen sind, die Hauptschuld für die verringerte Liquidität tragen würden.
Der Vorschlag der SEC hat gemischte Reaktionen von Branchenteilnehmern ausgelöst, wobei einige sich für vereinfachte Regeln aussprechen, um sich an technologischen Fortschritten anzupassen. Andere, darunter auch Citadel Securities, warnen davor, dass solche Änderungen die Marktsicherheit und die Schutzbemühungen für Anleger untergraben könnten.
Die SEC hat den Regelwechsel noch nicht abgeschlossen, und die Öffentlichkeit kann weiterhin Stellung nehmen. Das Ergebnis könnte die Art und Weise, wie Aktien in den US-Börsen gehandelt werden, nachhaltig verändern.



