Die chinesische Vorzeigeveranstaltung für humanoide Robote ging am vergangenen Wochenende in Peking los, was einen Wandel von einer Nischen-Wissenschaftsausstellung zu einer von der Regierung unterstützten Präsentation der industriellen Strategie bedeutet. Die fünf Tage andauernden World Humanoid Robot Games, die oft auch als die „Robot-Olympiade“ bezeichnet werden, schließen sich an die Austragung der World Robot Conference in Peking seit 2015 an sowie an den ersten Robot-Halbmarathon der Stadt im April 2025.
An der Veranstaltung nahmen Teams von über 100 Institutionen teil, von denen 47 den Rennstrecke für 2026 beendeten. Die Leistungsparameter umfassten Geschwindigkeit und Präzision bei Aufgaben wie Schrauben festschrauben, Flaschen öffnen und kleine Objekte mit Handschuhen manipulieren. Ein Modell von Unitree H1 kam ohne einen begleitenden Ingenieur ins Ziel, während ein autonomer Humanoid von Honor namens Flash den Parcours in 50 Minuten und 26 Sekunden bewältigte.
Zu den Hauptakteuren gehören Xiaomi Corp., das 2023 mit seinem Cyberdog für geschätzt 1.500 USD auf den Markt kam, Boston Dynamics mit seinem Spot-Roboter für mehr als 75.000 USD sowie heimische Firmen wie Unitree und Honor. Die Konkurrenz unterstreicht Chinas Bemühungen, bei der hochentwickelten Produktion führend zu sein, einem Sektor, den Staatspräsident Xi Jinping als den "Schmuckstück" der industriellen Entwicklung bezeichnet.
Die Wettbewerbe folgen einem Bundesplan für 2021, der Subventionen, Forschungsbefreiungen und Finanzierungen zur Unterstützung der heimischen Robotikinnovation vorsieht. Frühere Ausgaben solcher Veranstaltungen trugen einfachere, aufräumende Roboter in Universitäts-Wettbewerben, aber die jüngsten Ausgaben spiegeln strenge technische Standards und eine breitere Beteiligung wider. Der Roboter-Halbmarathon am 20. April 2025 in Peking stellte die anhaltenden Probleme deutlich, denn viele Maschinen kollabierten, schlugen gegen Barrieren oder schafften es nicht, den Kurs zu beenden.












