Chevron Corp. plant, innerhalb der nächsten fünf Jahre mehr als 7 Milliarden US-Dollar in Venezuela zu investieren und dort bei ihren lokalen Joint Ventures eine Produktion von rund 600.000 Barrel pro Tag (bpd) zu erreichen.
Die Investition wird sich auf die Erweiterung der Aktivitäten bei drei bestehenden Projekten im Orinoco-Gürtel konzentrieren, in denen die Produktion bereits um 15% gestiegen ist. Nach Angaben von Unternehmens-und US-Regierungsbeamten plane Chevrone, die Gesamtkosten unter 20 US-Dollar pro Fass zu halten.
Die Expansion erfolgt nach einer Ankündigung Washingtons, in der ein bislang beispielloser Deal beschrieben wurde, durch den amerikanische Energiefirmen die Mehrheit der etwa 65 Milliarden Barrel Ölreserven Venezuelas kontrollieren sollen. Die Trump-Administration hat ausserdem einen Wiederaufbauplan für den venezolanischen Energie-Sektor im Wert von 100 Milliarden US-Dollar vorgeschlagen.
Chevrons Aktivitäten in Venezuela dauern bereits seit mindestens einem Jahrhundert ununterbrochen an, trotz der nationalisierung der Vermögenswerte von ExxonMobil und ConocoPhillips im Jahr 2007. Die aktualisierten Bedingungen für das Joint Venture umfassen verbesserte fiskalische, kommerzielle und rechtliche Bestimmungen sowie zusätzliche Felder im Orinoco-Gürtel.
Die Verhandlungen, die zu dieser Vereinbarung geführt haben, fanden getrennt von den jüngsten Ankündigungen Washingtons statt und erstreckten sich über mehrere Monate. Der Investitionszeitraum umfasst die nächsten fünf Jahre mit Produktionszielen, die an das verbreiterte Anbaugebiet und die revidierten Bedingungen angepasst sind.












