Charles Schwab & Co. plant, in den kommenden Monaten Solana (SOL), Avalanche (AVAX) und Chainlink (LINK) zu ihrer Plattform für den direkten Cryptocurrency-Handel hinzuzufügen und damit ihr ursprüngliches Angebot über Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) hinaus zu erweitern.
Schwab Crypto, das im Mai für Privatkunden eingeführt wurde, bietet direktes Krypto-handeln neben herkömmlichen Investments über die Website, die mobile App und die Plattform thinkorswim an. Die Erweiterung entspricht Schwabs umfassender Einstieg in digitale Assets, allerdings wurden keine zusätzlichen Token oder Zeitpläne ausser den drei Neuheiten angegeben.
Die Handelsgebühren für Kryptotransaktionen betragen 75 Basispunkte, also 0,75% der handelsbezogenen Dollarwert. Die Dienstleistung ist derzeit in allen US-Bundesstaaten ausser New York und Louisiana verfügbar, ohne Zugang in US-Territorien oder international.
Kryptounterträge werden über die Charles Schwab Premier Bank abgewickelt, während die verbundene Brokerage Charles Schwab & Co. bestimmte operative Funktionen übernimmt. Die Einführung der Plattform folgt Berichten, dass Schwab Prognosesgeschäfte für den S&P 500-Index in Kooperation mit Cboe Global Markets untersucht, wobei sich dieses Produkt zunächst auf Indexergebnisse und nicht auf umfassendere Wetten auf Ereignisse konzentrieren würde.
Stand zum 31. Juli verwaltete Schwab Vermögen in Höhe von 13,04 Billionen US-Dollar in 39,9 Millionen aktiven Brokergeschäftskonten. Das Unternehmen meldete für das zweite Quartal Nettoerlöse in Höhe von 7,1 Milliarden US-Dollar und ein Nettoergebnis von 2,8 Milliarden US-Dollar.
Die Maklergesellschaft hat keine weiteren Details zu weiteren überprüften Kryptowerten oder aktualisierten Veröffentlichungsterminen ausser den drei neu angekündigten Token offenbart.












