Cantor Fitzgerald hat für institutionelle Investoren ein Predictionsmarkt-Handel eingeführt und dabei ihre bestehende Brokermanagement-Infrastruktur genutzt, um auf einer regulierten Börse Verträge zu verhandeln, die sich an bestimmte Ereignisse beziehen. Damit erweitert die Investmentbank ihr institutionelles Handelsmodell, das bisher sich auf Aktien und festverzinsliche Wertpapiere konzentriert hat, um Verträge, die an zukünftige Ereignisausgänge gebunden sind.
Die Plattform funktioniert über Kalshi, einen regulierten Predictionsmarkt, in dem Kunden Kontrakte basierend auf erwarteten Ereignissen handeln können. Liquidity und Preisbildung werden durch Susquehanna Predictions bereitgestellt, was dafür sorgt, dass institutionelle Handelsvolumina gut verhandelt werden können. Pascal Bandelier, Co-CEO von Cantor Fitzgerald und Global Head of Equities, unterstrich, dass die institutionelle Teilnahme bisher durch die begrenzte Transaktionsgröße auf regulierten Börsen eingeschränkt war. Er fügte jedoch hinzu, dass nun ausreichende Liquidität zur Verfügung steht.
Diese Entwicklung folgt den allgemeinen Anstrengungen der Branche, um führende institutionelle Investoren und Hedge-Fonds für Prediction-Märkte zu gewinnen. Im April prognostizierte Bernstein, dass das jährliche Handelsvolumen auf Prediction-Märkten Ende des Jahrzehnts auf einen Milliarden-Dollar-Wert steigen könnte, was auf das wachsende institutionelle Interesse hindeutet. Reuters berichtete bereits im Mai, dass Plattformen wie Kalshi aktiv die Teilnahme von institutionellen Investoren und Hedge-Fonds anstreben, was auf einen Wandel hin zu der massentauglichen Umsetzung von veranstaltungsbasierten Verträgen zeigt.







