Die kanadische Bundesregierung wird Xanadu Quantum Technologies 195 Millionen C$ finanzieren für den Bau einer Fabrik für die Herstellung von photonenbasierten Komponenten in Toronto. Dies ist das bisher grösste einzelne staatliche Engagement für Quantentechnik im Land.
Das Darlehen in Höhe von rund 141 Millionen US-Dollar bei aktuellen Wechselkursen wird es Xanadu ermöglichen, die Produktion von lichtbasierten Komponenten für seine Quantencomputersysteme weiter auszubauen. Die Anlage in Toronto wird sich auf die photonische Fertigung konzentrieren, die eine wichtige Voraussetzung für die room-temperature-quantencomputer des Unternehmens darstellt, die ohne die extreme Kühlung auskommen, die viele Wettbewerbsanlagen benötigen.
Xanadu gab im März bekannt, dass das Bundeslent mit insgesamt C$390 Millionen den ersten Teil eines möglichen Regierungsfinanzierungsbeitrages darstellt. Die Firma erwartet in nächster Zeit, eine separate Vereinbarung mit der Provinzregierung von Ontario für die verbleibenden C$195 Millionen zu finalisieren. Die Konditionen des Bundeslent wurden nicht bekannt gegeben.
Die Ankündigung erfolgt in Anbetracht steigender globaler Konkurrenz im Bereich der quantenbasierten Computing, wozu etwa kürzlich eine Initiative der amerikanischen Regierung unter der Trump-Administration gehört, mit der 2 Milliarden US-Dollar an Beteiligungen an neun Unternehmen zur Förderung der internen Führungsposition im Sektor bereitgestellt werden sollen. Xanadu, das 2016 gegründet wurde, ist es noch nicht gelungen, seine quantenbasierten Systeme kommerziell einzuführen, da diese gegenwärtig noch anfällig für Fehler sind, die durch externe Störungen wie beispielsweise Störgeräusche verursacht werden.
Die Fabrik wird als wichtiger Produktionshub für Xanadus photonische Komponenten dienen und Kanada als Schlüsselplayer in der aufstrebenden Kette für quantenbasierte Hardware positionieren.












