Brasilianische Banken planen, 3 Milliarden Reais für künstliche Intelligenz und Datenanalyse im Jahr 2026 zur Verfügung zu stellen, so die von der brasilianischen Bankenföderation (Febraban) veröffentlichten und von Deloitte durchgeführten Febraban Banking Technology Survey 2026.
Die Studie, die bei Febraban Tech veröffentlicht wurde, prognostiziert zudem, dass die Gesamtinvestitionen des Bankensektors in Technologie im nächsten Jahr auf 50 Milliarden R$ steigen werden. Weitere 3,9 Milliarden R$ sind für die Migration von Systemen und Daten in die Cloud vorgesehen. Die Investitionen bilden eine Erhöhung um 8% beim Ausgabenvolumen für KI und Datenanalysen im Vergleich zum Vorjahr, wobei die Ausgaben im Zusammenhang mit der Cloud einem jährlichen Wachstum von 30% folgen sollen.
Fast alle befragten Banken – 92% – nannten die schnellere Durchführung von Routineaufgaben als den primären Vorteil der Einführung von KI. Über die Hälfte der Instituten (52%) verwies auf Verbesserungen wie verkürzte Antwortzeiten für Kunden, niedrigere Kosten und eine verbesserte Effizienz bei der Datenanalyse. Betrugserkennung und –verhinderung wurden von 48% der Befragten als wichtige Vorteile genannt.
Wie Sérgio Biagin, Partner für Finanzdienstleistungen bei Deloitte, erläutert, unterstreichen die Ergebnisse eine Verschiebung hin zur Integration von Technologien in die Kerngeschäftsstrategien. Biagin merkte dazu an, dass die Investitionen die betriebliche Effizienz steigern, die institutionellen Widerstandsfähigkeit stärken und neue Modelle zur Kundenbeziehung und Wertschöpfung ermöglichen sollen.
Die Umfrageergebnisse wurden am 25. August 2026 veröffentlicht, im Rahmen des jährlichen Technik-Events von Febraban. Deloitte überprüfte die Forschungsmethodik und die Analyse.













