Nach Angaben der neuesten Branchenanalyse von Barclays erwirtschafteten die großen Musikunternehmen im zweiten Quartal 2026 im Durchschnitt einen Streaming-Wachstum von 8,3 %, wodurch sich der Leistungsschwund gegenüber Spotify auf 7 Percentage Points verkleinerte, wobei der höchste Wert im gleichen Zeitraum von 2024 17 Punkte betrug.
Warner Music Group lag an der Spitze mit einem Streaming-Wachstum von 11,3 % inklusive eines Wachstums von 11,8 % beim Abonnements-Streaming, während Sony Music Group eine Wachstumsrate von 9,7 % verzeichnete. Universal Music Group, das größte Label in Bezug auf Marktanteil, meldete ein Streaming-Wachstum von 5,6 %, wobei der Abonnements-Streaming um 6,7 % stieg. Die Differenz zwischen dem Durchschnitt der großen Labels und dem 14,6 % Wachstum von Spotify bleibt trotz der jüngsten Abschwächung die größte in sechs Quartalen.
Universal Music Group brachte seine Zuwachsrate von 6,7 % im Streaming-Anteil auf Streaming-Abonnements auf 3,5 Prozentpunkte durch seine Preispolitik „Streaming 2.0“ hervor, die jedoch durch einen Rückgang von 1,5 Prozentpunkten aufgrund des Markteinbußen und durch einen Effekt von 1,0 Prozentpunkten aufgrund der Umsatzbuchung aufgekocht wurde. Der Volumenzuwachs trug 6 % zum Gesamtwert bei. Die Wachstumsrate von 11,8 % im Streaming-Anteil auf Streaming-Abonnements bei Warner Music Group spiegelt einen Zuwachs von 3,5 Prozentpunkten durch neue Preiserichtlinien und über 1 Prozentpunkt durch günstige Marktanteilsentwicklungen wider, mit einer Volumensteigerung von 7 %.
Barclays erwartet, dass sich der Gesamtstromingsanstieg der Universal Music Group im dritten Quartal 2026 auf 8,1 % beschleunigt wird, angetrieben durch einen Streaming-Anteil von 10,0 % bei Abonnenten und einen Nicht-Abonnenten-Anteil von 1,5 %. Die Einschätzung der Bank basiert auf den Voraussicht für die Einnahmen von Spotify im dritten Quartal 2026 in Höhe von 5,0 Mrd. €, einschließlich eines bedingt durch Wechselkurseffekte positiven Treibwinds in Höhe von 200 Basispunkte, was einen umberichteten Umsatzanstieg von 17,0 % und einen Wachstum von 15,0 % auf konstantem Währungsbasis impliziert.
Die Analyse basiert auf dem 12. „Global Music Results Wrap“ von Barclays, der am 21. August 2026 veröffentlicht wurde.












