Barclays hat das Rating von Segro PLC von untergewichtig auf gleichwertig angehoben und das Kursziel von 6,25 GBP auf 9,70 GBP erhöht, und zwar aufgrund der Bedingungen des revidierten Übernahmeangebots von Prologis für den Logistikimmobilienkonzern.
Diese Maßnahme der Bank folgt auf die Ankündigung von Prologis vom 4. August, in der das Unternehmen Segro mit 978 Pfund je Aktie zum besten und endgültigen empfohlenen Angebot ausstattete. Barclays führte heraus, dass mit dem Angebot ein Gesamtwert von ungefähr 1000 Pfund je Aktie entsteht, wenn die endgültige Dividende in Höhe von 22,54 Pfund, die bis zum 18. August 2026 ausgezahlt werden soll, miteinbezogen wird. Prologis gab außerdem eine Aktienemissie von zwei Milliarden US-Dollar bekannt, um potentielle Zukäufe, einschließlich des Segro-Deals, finanzieren zu können.
Im Gegensatz dazu senkte Berenberg Segro von Kauf auf Hold und setzte ein Kursziel von 9,91 Pfund fest, was eine schmalere Aufschlagswahrung gegenüber dem Angebotspreis bedeutet als bei der Bewertung von Barclays.
Segros Aktien haben im vergangenen Jahr um 54% zugelegt und handeln aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch. Die Gruppe zahlt Dividenden schon seit 47 Jahre in Folge, so InvestingPro. Das Unterschuss-Szenario von Barclays mit 740 Pence setzt voraus, dass der Übernahmeantrag scheitert und Segro wieder auf eine eigenständige Bewertung zurückkehrt.
Segro meldete im ersten Halbjahr 2026 einen Anstieg des bereinigten Gewinns vor Steuern um 6,3 % auf 268 Millionen £, während der bereinigte Ergebnis je Aktie um 6,6 % auf 19,3 Pence stieg. Die konsolidierten Netto-Miet-Einnahmen stiegen um 5,3 %, unterstützt von 24 Millionen £ an Pre-Leases, gegenüber 3 Millionen £ im Jahr zuvor. Der Aktienkurs beträgt ein P/E-Verhältnis von 43,8, das Barclays als überhöht im Vergleich zur fairen Wert betrachtet.












