Die Bank of America hat einen kurzfristigen Ausblick für den Wechselkurs festgelegt, der den Euro positiv bewertet und gleichzeitig Risiken für den US-Dollar betont. Die Bank änderte die meisten ihrer bilateralen Dollar-Prognosen nicht, hebt jedoch im aktuellen Ausblick das Aufwärtspotenzial des Euro und den Abwärtsdruck auf den Dollar hervor.
Die revidierten Prognosen der Bank für das Euro-Dollar-Paar sehen eine Wechselkurs von 1,12 bis zum Ende des dritten Quartals, 1,15 bis Jahresende sowie 1,20 bis Ende 2027. Diese Ziele reflektieren eine constructive Ansicht über die Aussichten der einheitlichen Währung in den kommenden Monaten und Jahren.
Die Bank of America hat auch ihren Ausblick für den Yen angepasst und ihre Prognosen für USD/JPY auf Basis der sich verändernden Dynamik in Japan und der zunehmenden Risiken weiterer koordinierter Interventionen verringert. Am 5. August 2026 veröffentlichte die Bank einen Bericht mit dem Titel FAQs on coordinated yen-buying intervention, in dem die Befürchtungen über mögliche Anstrengungen zur Stabilisierung der Währung betont wurden.
Bei der Bewertung des kanadischen Dollars revidierte die Bank ihre Prognose für USD/CAD nach unten auf etwa 1,40-Punkt-Niveaus für den Rest des Jahres und in das Jahr 2027. Diese Anpassung entspricht der Annahme, dass die Bank of Canada ihre Geldpolitik mittelfristig wahrscheinlich unverändert beibehalten wird, wodurch der Aufwärtsdruck auf den Loonie begrenzt wird.
Die aktualisierten Prognosen der Bank folgen einer Periode von erhöhtem Volatilität bei großen Währungspaaren. Händler beobachten die Signale der Zentralbanken und die Risiken von Interventionen sorgfältig.












