Atlas Engineered Products Ltd. meldete für das zweite Quartal 2026 einen Quartalsumsatz von 16,21 Mio. USD und übertraf damit die Analystenerwartungen von 15,63 Mio. USD um 580.000 USD bzw. 3,7 %. Das in Vancouver ansässige Unternehmen, das auf ingenieurtechnische Holzprodukte und Fachwerksysteme spezialisiert ist, ausgewiesene Ergebnis je Aktie (EPS) von 0,00 USD und verfehlte damit die Prognose von 0,005 USD je Aktie um 0,005 USD.
Das Bruttoergebnis des Quartals belief sich auf 2,8 Mio. USD, wodurch die Bruttomarge auf 17 % stieg – eine deutliche Verbesserung gegenüber 3 % im Q1 2026. Das normalisierte EBITDA belief sich auf 1,7 Mio. USD bei einer Marge von 11 %, im Vorquartal lag es noch bei minus 9 %. Der Umsatz seit Jahresbeginn belief sich auf 25,5 Mio. USD, während das Bruttoergebnis und das normalisierte EBITDA jeweils 3,1 Mio. USD bzw. 1,2 Mio. USD erreichten.
Der Aktienkurs des Unternehmens fiel nach den Ergebnissen um 7,25 % auf 0,64 CAD. Er notierte damit 14,9 % über dem 52-Wochen-Tief von 0,56 CAD und 26,4 % unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,87 CAD. Die Marktkapitalisierung belief sich per 31. Juli 2026 auf rund 176 Mio. CAD, nach 159 Mio. CAD vor einem Jahr und 125 Mio. CAD vor zwei Jahren.
Atlas hob zudem die Fortschritte beim ersten robotergestützten Fachwerkproduktionsstandort in Clinton, Ontario, hervor, wo die Installation und Inbetriebnahme der Ausrüstung Ende Juli abgeschlossen wurde. Die Produktion und die ersten Fachwerkbestellungen aus dem Standort sollen im September 2026 anlaufen. Die automatisierte Linie ist darauf ausgelegt, pro Schicht 5.000 bis 6.000 Board Foot zu produzieren – bei nur drei Beschäftigten im Vergleich zu sieben bis acht bei konventionellem Aufbau.
Das Management gab an, dass die BauNachfrage in den Kernregionen ihren Tiefpunkt erreicht habe und sich eigenständig erhole. Hadi Abassi, Präsident, CEO und Gründer, betonte, dass staatliche Massnahmen die Erholung nicht antreiben würden, und hob die Rolle des Unternehmens bei der Ermöglichung des Wachstums hervor. Melissa MacRae, CFO, führte den Anstieg des EBITDA auf höheren Umsatz, stabile Margen und reduzierte Betriebskosten zurück.
Die Aufträge seit Jahresbeginn übertrafen 49 Mio. CAD und lagen damit über den mehr als 33,7 Mio. CAD im gleichen Zeitraum des Jahres 2025. Das Unternehmen liefert derzeit vier bis fünf komplette Projektpakete pro Woche, darunter Dachfachwerke, Bodenfachwerke, Wandpaneele und ingenieurtechnische Holzprodukte.
Analysten von Beacon Securities und ATB Capital Markets nahmen an der Quartalsergebnis-Konferenz teil.













