ATAI Beckley Inc wird am Montag die Ergebnisse des zweiten Quartals veröffentlichen, was ihren letzten Finanzbericht vor der finalen Übernahme durch Eli Lilly in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar im dritten Quartal darstellt.
Die Analysten rechnen mit Gewinnverlusten von 0,12 USD pro Aktie bei Einnahmen von 140.000 USD, nachdem im ersten Quartal Gewinnverluste von 0,08 USD pro Aktie bei Einnahmen von 954.000 USD verbucht wurden. ATAI übertraf die Gewinnschätzungen des ersten Quartals um 21%, obwohl die Aktie unter dem Druck der Fusion-Arbitrage-Dynamiken geblieben ist. In den letzten 60 Tagen sind die Gewinnschätzungen pro Aktie um 2,37% gestiegen, während sie in der vergangenen Woche stabil geblieben sind.
Die Deckung bleibt neutral, 14 Analysten halten an der Konsensbewertung für das Papier fest, das derzeit bei 7,42 USD notiert. Der mittlere Kursziel liegt bei 8,10 USD, was einen Aufwärtspotenzial von 9,8 % impliziert.
Die von Eli Lilly im Juli angekündigte Übernahme bewertet ATAI auf 6,75 USD pro Aktie sowie mit bis zu 1 Mrd. USD an contingent value rights (CVRs), die an Entwicklungsmeilen festgesetzt sind. Der Abschluss des Deals wird in wenigen Wochen erwartet, solange die behördlichen Genehmigungen vorliegen.
Die Ausschüttungen aus dem CVR sind von wichtigen Meilensteinen abhängig: die Initiierung einer klinischen Phase 3-Studie zu VLS-01 innerhalb von vier Jahren, die Sicherung der Zulassung in den Vereinigten Staaten und die Umschreibung von BPL-003 durch die DEA innerhalb von fünf Jahren sowie eine entsprechende Zulassung für VLS-01 innerhalb von sieben Jahren. BPL-003, ein DMT-basiertes Nasenspray zur Behandlung resistenter Depressionen, befindet sich aktuell in einer klinischen Phase 3-Studie, wobei das zentrale Datenmaterial im Frühjahr 2029 zugänglich sein wird.
Die Analysten von Deutsche Bank, Jefferies und H.C. Wainwright senkten die Aktie im Juli auf das Niveau"halten"ab, was auf den bevorstehenden Zukauf zurückzuführen ist. Oppenheimer behielt jedoch die Bewertung"Überwachen"beibehalten und bezeichnete die Transaktion als Bestätigung des Potenzials von psychedelischen Medikamenten. Eli Lilly hat in diesem Jahr 11 Apothekenunternehmen übernommen und damit seine aggressive Expansionsstrategie untermauert.












