Asiatische Währungen schwachen am Dienstagmorgen, da der US-Dollar aufgrund von geopolitischen Spannungen und Erwartungen zu US-Treasury-Transaktionen zunahm. Der ICE US-Dollar-Index stieg um 0,1% auf 98,95 um 01:50 Uhr Brasiliensche Zeit und folgte damit einem Anstieg um 0,2% in der vorherigen Sitzung.
Der Dollar gewann am stärksten gegenüber dem japanischen Yen, der um 0,2 % auf 159,35 zurück fiel und damit seine kürzliche Aufwärtstrend fortsetzte. Der südkoreanische Won fiel ebenfalls um 0,1 % gegenüber dem Dollar, während der chinesische Yuan und der Singapur-Dollar sich stabil präsentierten. Der Australische Dollar und die indische Rupie zeigten kaum Bewegung.
Der US-Finanzminister Scott Bessent kündigte erweiterte Sanktionen gegen den Iran an und warnte, dass Unternehmen und Länder, die weiterhin mit Teheran zusammenarbeiten, Gefahr laufen, aus dem um Dollars basierten Finanzsystem ausgeschlossen zu werden. Der Iran reagierte mit Drohungen der Vergeltung und verstärkte die Vorsicht der Märkte.
Auf dem US-Schuldmarkt verfügt der Gesamthaushalt des Finanzministeriums über einen Liquiditätsbestand in Höhe von etwa 940 Milliarden US-Dollar, ein Betrag, der die Operationen zur Stabilisierung der langfristigen Kreditkosten unterstützen kann. Das Finanzministerium plant, die quartalsweisen Rückkäufe von Wertpapieren, deren Laufzeit zwischen 10 und 30 Jahren liegt, ab dem 10. September auf 4 Milliarden US-Dollar je Operation zu verdoppeln.
Fed-Vorsitzender Kevin Warsh wird am Freitag auf dem Symposium in Jackson Hole sprechen, und die Märkte beobachten sorgfältig nach Signalen zur geldpolitischen Richtung. Der Preisindex für die privaten Konsumausgaben im Juli, der bevorzugte Inflationsindikator der Fed, wird am Mittwoch veröffentlicht.
Die Protokollnotizen der August-Sitzung der Reserve Bank of Australia zeigten interne Diskussionen zwischen den Beamten über Inflationsrisiken und die mögliche Erhöhung der Zinssätze, was die Unsicherheit in den weltweiten Politikaussichten unterstreicht.












