Die asiatischen Aktien avancierten am Dienstag, nachdem die Ölpreise gesunken waren. Der MSCI AC Asia Pacific-Index stieg um etwa 1% und ist auf Kurs für den vierten Gewinn in fünf Handelssitzungen.
Das Brent-Rohöl fiel um etwa 2,6 % auf rund 86,25 USD pro Fass und setzte damit den Wochenverlust von etwa 8,5 % fort. Die regionalen Benchmarks spiegelten das gemischte Sentiment wider: Der japanische Nikkei 225 stieg um 0,7 %, während der südkoreanische KOSPI um 1,2 % angestiegen ist. Der australische S&P/ASX 200 und der indische Nifty 50 fielen um 0,3 % bzw. 0,2 %, während der thailändische SET-Index um 0,8 % stieg.
Die Technologieaktien erzielten Mehreinkommen auf mehreren Märkten. Samsung Electronics legte 2,3 %, SK Hynix 2,0 % und SMIC 4,1 % zu. LARGAN Precision stieg in Japan um 10 %, Xiaomi um 3,2 % und Tencent um 1,1 % in Hongkong. Kioxia Holdings verlor 2,2 % und LG Innotek 2,7 %.
Die Aufmerksamkeit gilt weiterhin dem Ergebnisbericht von Nvidia, wobei Analysten für das zweite Quartal einen Umsatz von rund 92,2 Milliarden USD prognostizieren, fast doppelt so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Für das dritte Quartal wird ein Umsatz von etwa 104,2 Milliarden USD prognostiziert.
Die Makro-Einflüsse hatten ebenfalls Auswirkungen auf den Handel. Der australische Verbraucherpreisindex für Juli stieg um 3,5 % im Jahresvergleich, während die gequantisierte Inflation auf 3,6 % gehalten wurde. Die Marktteilnehmer lagen die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung durch die Reserve Bank of Australia im September auf circa 36 % an, gegenüber 17 % vor der Veröffentlichung. Von der Bank von Thailand wird erwartet, dass sie ihre Referenzzinsrate bei der Sitzung der Politikjunta unverändert bei 1 % liegen lassen wird.
Die geopolitischen Entwicklungen sorgten für zusätzlichen Kontext, da Iran und Oman die Gespräche über die Steuerung des Verkehrs im Hormuskanal wieder aufgenommen haben, darunter auch die Möglichkeit einer vorübergehenden Schifffahrtskorridore. Die Schifffahrtsmengen entlang der Wasserstrasse bleiben weiterhin unter dem üblichen Niveau.
Die Daten zur Inflation der privaten Konsumausgaben in den USA werden am Mittwoch veröffentlicht, gefolgt von den Aussagen des Vorsitzenden der US-Notenbank, Kevin Warsh, am Freitag im Rahmen des Symposiums in Jackson Hole.












