Die Aktien von Öl-und Gasunternehmen in Asien gaben am Mittwoch nach, nachdem die Rohstoff-Futures von Brent und WTI um mehr als 2% fielen, angesichts Berichterstattungen, dass Iran und Oman Gespräche zur Wiedereröffnung der Hormusstrasse aufgenommen haben.
Die Brent-Öl-Futures notierten um 07:43 GMT um 2,5 Prozent auf 86,38 USD pro Barrel und erweiterten damit einen zweitägigen Preisverlust, die 6 USD pro Barrel übertraf, so der Analyst Tamas Varga von PVM. WTI-Futures fielen um 2,8 Prozent auf etwa 80,08 USD pro Barrel, nachdem sie am Dienstag um 3,1 Prozent eingebrochen waren. Die Strasse, die eine wichtige Durchfahrt für den weltweiten Öl- und LNG-Transport darstellt, bewältigte vor den unterbrochenen Lieferungen ungefähr ein Fünftel des internationalen Energie-Handels.
Die Gespräche zwischen Iran und Oman konzentrierten sich auf einen Übergangsframework, der einen temporären Schiffsverkehrskorridor und Massnahmen zur Minebeseitigung enthalten soll, was Spekulationen über eine Lockerung der Schifffahrtsbeschränkungen anreizt. Analysten warnen jedoch, dass eine dauerhafte Lösung weiterhin unsicher ist, da die Verhandlungen zwischen Iran und den USA im Stich gelaufen sind und Washington weiterhin wirtschaftlichen Druck auf Teheran ausübt.
Die Energieaktien in Asien und Australien spiegelten den Preisrückgang von Rohöl wider. Der S&P/ASX 200 Energy-Subindex in Australien sank um 1,5 %, das höchste Tagesminus seit fast einem Monat. Woodside Energy verlor mehr als 4 %, Santos fast 2 %. In Südkorea rückten die Aktien von SK Innovation um 11 % nach unten, in Japan verlor Eneos Holdings und Japan Petroleum Exploration einenkje mehr als 2 %.
Auch die europäischen Energieakienten rückten zurück: BP verringerte sich um 2,8 %, Shell s sank um 1,7 %, und Equinor, Eni, TotalEnergies und Repsol verloren jeweils zwischen 1,2 % und 2,5 %. Die allgemeinere Marktreaktion unterstreicht die Empfindlichkeit von Energieaktien gegenüber Schwankungen der Rohölpreise, insbesondere im Zusammenhang mit geopolitischen Entwicklungen, die wichtige Schifffahrtsrouten beeinflussen.
PVMs Varga замеinte, dass die gemeldeten Gespräche zwar einen vorübergehenden Aufschwung für die Stimmung gebracht haben, die grundlegenden Lieferrisiken in der Region jedoch weiterhin ungeklärt sind. Er fügte hinzu, dass die Ölvorräte auch in den kommenden Wochen erneuter Abnahme unterliegen dürften, wodurch die Märkte trotz kurzfristiger Kursvolatilität eine prekäre Lage erleiden.












