Die Aktien von Ashtead Technology stürzten am Donnerstag um 17% auf 355,48 P, nachdem das Unternehmen einen Bericht zum Handelsstand veröffentlicht hatte, der einen erheblichen Rückgang der Finanzresultate für 2026 prognostizierte.
Der im Londoner Wertpapierindex notierte Anbieter von Unterwasserausrüstung und Dienstleistungen erwartet jetzt, dass die gesamten Jahresumsätze um ca. 5 % niedriger ausfallen als die Analystenprognosen, während die justierte EBITA rund 15 % unter dem Konsens liegt. Die Aktie öffnete bei 385 P und erreichte ein Tagesverlust auf 353 P, wodurch der Rückgang vom 52-Wochen-Hoch von 536 P weiter fortgesetzt wurde.
Das Unternehmen führte die Herabstufung auf die fortlaufenden Projektverspätungen zurück, die von geopolitischen und wirtschaftlichen Hindernissen ausgelöst wurden. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten – der bereits in einer Aktualisierung vom 15. Juli als Risiko eingestuft wurde – hat mehrere höhermarginale Mietprojekte, die für das zweite Halbjahr 2026 geplant waren, auf 2027 verschoben. Zusätzlich erwarten sich in Europa und Amerika weitere Projektabbrüche, die durch Stornierungen von Schiffsfahrplänen verstärkt werden, was zu einem Abbau der Margen unter den bisherigen Zielvorgaben führt.
Trotz des schwäheren Ausblicks hält die bilanziellen Situation von Ashtead nach Angaben des Unternehmens nach wie vor gut, mit einem prognostizierten Fremdkapitalniveau von etwa 1,3-fachem Volumen bis zum Jahresende. Das Unternehmen gab keine revidierten Zielbereiche bekannt.
Der breitere Markt zeigte eine begrenzte Reaktion, wobei der FTSE 100 um 0,6% fiel, da Bergbausektoren das Stimmungsbild beeinflussten. Die heute veröffentlichten Daten zur britischen Wirtschaftsleistung zeigten, dass das Wirtschaftswachstum im 2. Quartal auf 0,4% von 0,6% im 1. Quartal zurückging. Dies unterstreicht die Herausforderungen, denen der Sektor gegenübersteht.












