Apple wird seine Gebührenstruktur für Drittanbieter-Apps, die außerhalb seines App Stores in der Europäischen Union verteilt werden, anpassen, wie das Unternehmen am Dienstag bekanntgab. Die Änderungen, die am 1. Oktober in Kraft treten sollen, sind Teil der jüngsten Anpassungen von Apple, um den Richtlinien des Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union und den regulatorischen Anforderungen zu entsprechen.
Die Änderungen gelten speziell für Apps, die über alternative Kanäle, wie etwa sideloading oder Drittplatzierungsmärkte, verteilt werden. Apple teilte mit, dass diese Veränderungen dazu dienen, anhaltende Streitigkeiten mit den EU-Behörden und der Europäischen Kommission hinsichtlich seiner App-Vertriebsrichtlinien zu lösen. Die Kommission bestätigte, dass sie die Anpassungen begrüßt und deren Umsetzung verfolgen wird.
Diese Schritte folgen auf früheren Zugeständnissen von Apple, die der DMA zufolge die Einhaltung bestimmter Vorgaben erfordert. Die EU betonte die Notwendigkeit eines stärkeren Wettbewerbs auf digitalen Märkten, einschließlich bei der App-Verteilung. Das aktualisierte Gebührenmodell von Apple wird für qualifizierte Drittanbieter-Apps gelten, obwohl das Unternehmen keine konkreten Angaben zu Prozentänderungen oder Einnahmegrößen gemacht hat, die mit der neuen Struktur verbunden sind.
Die Änderungen erfolgen, da Apple in mehreren Rechtsgebieten zunehmend reglementarischen Prüfungen ausgesetzt ist aufgrund seiner Kontrolle über die Verteilung von Apps und Zahlungssysteme. Die Überwachung der Umsetzung durch die EU unterstreicht den umfassenderen Anlauf zur Förderung gerechter Marktpraktiken im digitalen Sektor.









