Amazon.com plant, bis 2030 2 Milliarden US-Dollar in Prime Video zu investieren, um seinen Streaming-Dienst in ganz Lateinamerika auszuweiten, wie das Unternehmen auf einer Veranstaltung in Mexiko-Stadt bekanntgab.
Die Initiative richtet sich an Brasilien, Mexiko, Argentinien, Kolumbien und Chile als Kernmärkte mit eigenständigen Videovermietungen, Käufe und Abonnements von Drittanbietern in sechs weiteren Ländern, darunter Peru, Guatemala und Costa Rica. Die Investition bedeutet die bislang größte strategische Kapitalallokierung von Prime Video in dieser Region.
Die Produktion von Inhalten wird unter Amazon MGM Studios sich weiter beschleunigen, und das Unternehmen möchte seine Anzahl lokaler Original-Titel bis 2030 gegenüber 2026 mehr als verdoppeln. Für 2027 sind mehr als 25 Neuveröffentlichungen geplant, die sich an skriptbasierten Serien, Filmen und unskriptbasierten Formaten richten.
Prime Video plant außerdem, sein Sportportfolio weiter auszubauen. Demnach wird es 2026 über 20 Millionen lateinamerikanische Haushalte erreichen – gegenüber dem Gesamtzahl der Sportfans im Jahr 2025. Diese Expansion folgt auf die Erteilung ausgedehnter Sende- und Verwertungsrechte für die NBA und die heimischen Fußballligen in Brasilien und Mexiko. Für die mexikanische Nationalmannschaft wurden zusätzlich 38 Heimspiele in den nächsten vier Jahren ab September gesichert. Mittel werden für regionale Produktionsinfrastruktur und Programme zur Entwicklung technischer Talente in Brasilien und Mexiko bereitgestellt.












