Der Schweizer Energiekonzern Alpiq hat in Bollingstedt im Norden Deutschlands eine Batteriespeicheranlage mit einer Kapazität von 103,5 Megawatt erworben, was das dritte aktive Projekt dieser Art in Europa darstellt. Die Anlage mit einer Speicherkapazität von 238 Megawattstunden ging Ende Juni 2025 in Betrieb, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung von Alpiq.
Die Anlage in Bollingstedt ist derzeit das größte Betreiberprojekt von Alpiq für Batteriespeicher, das zwei bereits bestehende Anlagen in Frankreich und Finnland übertrifft. Der Konzern gibt auch bekannt, dass weitere Speicherprojekte mit einer Gesamtkapazität von mehr als 250 Megawatt im Bau sind oder in der Nähe des Fertigstellungstermins. Darüber hinaus sind weitere Entwicklungen in Italien und der Schweiz im Gange.
Die Finanzbedingungen der Übernahme wurden weder von Alpiq noch vom Verkäufer, Eco Stor, offengelegt. Die Erweiterung steht im Einklang mit der Unternehmensstrategie, die Energieinfrastruktur diversifizieren zu sollen, angesichts der steigenden Nachfrage nach Netzstabilität und Integrationsmöglichkeiten für erneuerbare Energien in ganz Europa.












