Die Adler Group erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen stabileren Ergebnis Verlauf mit einem Nettokaufpreis von 63 Millionen Euro und einem Rückgang der gesamten Schulden um 210 Basispunkte auf 79,2 % per 30. Juni. Das deutsche Immobilienunternehmen zahlte seit Beginn des Jahres 201 Millionen Euro Schulden ab, wovon 93 Millionen Euro aus dem Projekt Holsten Quartier und 11 Millionen Euro aus dem Portfolio Kornversuchsspeicher stammten.
Die Prognose für die Betriebserträge im vollen Jahr 2026 wurde auf 124-129 Millionen Euro beibehalten, nachdem in der ersten Hälfte 2019 ein Mietwachstum von 3,0 % im Vergleich zu Vorjahr verzeichnet wurde. Die operative Leerstandsquote verbesserte sich auf 0,9 % von 2,0 % im Vorjahr, während der fairen Wert pro Mietobjekt um 0,5 % stieg, was die dritte positive Halbjahresbewertungshöhe der letzten drei Halbjahre darstellt. Der Gesamtwert der Immobilienbestände belief sich auf 3,9 Milliarden Euro, wobei das renditebringende Portfolio auf 3,5 Milliarden Euro schätzte wurde.
Der durchschnittliche Mietzins der Adler Group stieg auf 8,68 Euro pro Quadratmeter monatlich, gegenüber 8,45 Euro im Vorjahr. Unterstützt wurde dieser Anstieg zum Teil durch die im Juni erfolgte Aktualisierung des Berliner Mietspiegels, die den Mietzins-Standard des Portfolios um rund 5% erhöhte. Die Gesellschaft hat Mietzinserhöhungen für 2.500 Einheiten mit Wirkung ab September bekanntgegeben, mit dem Vorhaben, bis zum Jahresende die Mieten für weitere 8.700 Einheiten zu erhöhen, darunter 45 % im Zusammenhang mit dem Mietspiegel.
Das Gesamtanpassete EBITDA aus Mietaktivitäten belief sich auf 37 Millionen Euro, während das Konzernvermögen auf 4,7 Milliarden Euro stieg. Der Verschuldungsgrad stieg auf 79,2% gegenüber 77,1% am Ende von März, was auf einen Rückgang der gesamten nominalen zinsbringenden Schulden um 100 Millionen Euro auf 3,5 Milliarden Euro zurückzuführen ist. Die gewichtete durchschnittliche Kosten der Schulden lagen weiterhin bei 7,1%, mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 2,9 Jahren. Bis Ende 2028 fallen keine Finanzierungsmarktszahlungen an, obwohl es für 2027 88 Millionen Euro vorgesehen sind.
Der Vorstandsvorsitzende Dr. Karl Reinitzhuber stellte fest, dass das Unternehmen auf dem Weg sei, die prognostizierten Nettokaufpreisüberschüsse für das Jahr 2026 zu erreichen. Der Finanzvorstand Thorsten Arsan betonte die Fortschritte bei der Reduzierung der ersten Hypothek durch Erlöse aus Verkäufen. Die Cash-Position der Adler Group belief sich zum 30. Juni auf 155 Millionen Euro, wobei 97 % der finanziellen Verbindlichkeiten bis 2028 oder später fällig werden.













