A2 Milk verzeichnete im zum 31. März 2026 abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg von 12 %, wobei die operativen Margen weiterhin unter Druck blieben, bedingt durch hohe Kosten und wettbewerbsintensive Preisgestaltung.
Der auf die A2-Beta-Casein-Proteinvariante spezialisierte Milchproduzent ausgewiesenen Umsatz von 1,85 Mrd. NZ$ für das Gesamtjahr, nach 1,65 Mrd. NZ$ im Geschäftsjahr 2025. Das Wachstum wurde vor allem durch Volumensteigerungen in den Schlüsselmärkten Australien, China und den Vereinigten Staaten getrieben.
Trotz des Umsatzwachstums schrumpfte die Bruttomarge auf 32 % (Vorjahr: 38 %), was auf gestiegene Rohstoffkosten und verstärkte Promo-Aktivitäten zurückzuführen ist. Die Betriebskosten stiegen im Jahresvergleich um 15 %, hauptsächlich bedingt durch Marketingausgaben und den Ausbau der Distribution.
A2 Milk behielt die Dividende bei 0,15 NZ$ je Aktie bei, unverändert gegenüber dem Geschäftsjahr 2025, da das Unternehmen die Reinvestition in Wachstumsinitiativen priorisierte. CEO David Bortolussi betonte, dass die Nachfrage zwar robust bleibe, die Margenerholung jedoch von Kosteneffizienzen und der Preisgestaltungsmacht in den wettbewerbsintensiven Milchmärkten abhängen werde.
Die Aktien von A2 Milk verloren im frühen Handel an der NZX 3,2 % und setzten damit die Verluste aus der vorangegangenen Sitzung fort, da Anleger die Margenprognose gegen das Umsatzwachstum abwägten.



