Der Schweizer Markt zeigte sich am Donnerstag vor dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) vorsichtig und mit Verlusten geprägt. Der Swiss Market Index (SMI) verlor 0,2 Prozent auf 13.772,20 Punkte, nachdem er kurz nach Eröffnung bei 13.850 Zählern ein Tageshoch erreicht hatte. Die Verluste setzten sich über den Vormittag fort, wobei der breite SMI und der Mid-Cap-Index SMIM jeweils um 0,2 bzw. 0,1 Prozent schrumpften. Auch europäische Aktienmärkte zeigten sich überwiegend schwach, während US-Futures auf den Dow Jones und den S&P 500 leicht im Plus lagen, während die Nasdaq-100-Futures um 0,2 Prozent verloren. In der laufenden Woche verlor der SMI bereits über 600 Punkte, was die Verluste der letzten drei Monate ausglich und ihn auf das Niveau von Mitte Juni brachte. Die Aktien der Blue Chips zeigten eine klare Dominanz der Verlierer: Alcon verlor 2,2 Prozent, während UBS, Roche, Givaudan und Richemont zwischen 1,2 und 1,5 Prozent abgaben. Alcon, das von der Konkurrenz Cooper durch die enttäuschenden Zwischenberichte und niedrigeren Guidance betroffen war, führte die Verluste an. Ein Marktteilnehmer deutete an, dass die Nachfrageprobleme möglicherweise auch Alcon betreffen könnten. Novartis blieb mit einem Plus von 1,4 Prozent die einzige Aktie des SMI im Plus, wobei Analysten das Aktienkursniveau als günstig bewerteten. Allerdings gab es auch Warnungen zu den Fortschritten der Medikamentenpipeline. Im breiten Markt zeigten sich einige Aktien wie Adecco (+1,2 Prozent) oder Bachem (+3,8 Prozent) nach positiven Analystenkommentaren stabiler, während DocMorris nach Vortagsgewinnen mitteilsam reagierte und BZV-Papiere nach Halbjahreszahlen um 4,5 Prozent einbrachen. Die Ölpreise, die durch die Eskalation im Nahen Osten auf über 102 Dollar pro Fass Brent gestiegen waren, spielten ebenfalls eine Rolle. Geopolitische Spannungen im Iran, inklusive neuer Explosionen im Hormus-Kanal, trieben die Preise weiter hoch. Die EZB-Zinsentscheidung, die am frühen Nachmittag stattfand, wurde mit einer 0,25-Prozentpunkt-Erhöhung erwartet, wobei die Aussagen zum zukünftigen Zinspfad als entscheidend galten. Die Marktteilnehmer waren vorsichtig und reduzierten ihre Positionen, da die Inflation weiterhin hartnäckig blieb. US-Märkte zeigten sich zwar etwas stabiler, mit leichten Verlusten bei der Nasdaq-100, während der Dow Jones und der S&P 500 Futures leicht im Plus lagen. Das neue iPhone von Apple löste keine markanten Kursreaktionen aus. Die Vorbörsensentwicklungen bestätigten die Schwäche: Der SMI startete mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent auf 13.833,76 Punkte, während Alcon mit 1,3 Prozent Verlust und Amrize mit 0,4 Prozent Verlust dominierten. Die Vorfreude auf eine mögliche Gegenbewegung blieb aus, da die Marktteilnehmer weiterhin vorsichtig blieben, besonders angesichts der ungewissen Zukunftsperspektiven der EZB und der anhaltenden Ölpreisentwicklung.
Schweizer Aktien verlieren vor EZB-Zinsentscheidung: SMI im Minus, Alcon dominiert Verluste
Der Schweizer Leitindex SMI verlor vor der Zinsentscheidung der EZB 0,2 Prozent, während Alcon die größten Verluste verzeichnete. Ölpreise und geopolitische Spannungen im Nahen Osten verstärkten die Vorsicht bei Anlegern.
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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 20 Sept 2026 · 04:10 · 2 min de lectura
Este artículo fue producido con asistencia de IA y editado por un periodista de Finance Review Daily.
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Priya Anand
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Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.
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