Die Schweizer UBS steht vor einer deutlichen Spaltung in ihren Währungsstrategien, wie Analysen der Investmentbank und des Global Wealth Management (GWM) zeigen. Während die Investmentbank mit Blick auf das vierte Quartal 2026 einen Leerverkauf von Euros gegen den Franken empfiehlt, erwartet das GWM eine kurzfristige Schwäche des Euro gegenüber dem Franken, mit einem Zielkurs von bis zu 0,96 CHF. Beide Schätzungen basieren auf unterschiedlichen Einschätzungen der geldpolitischen Entwicklung durch die Schweizerische Nationalbank (SNB). Die Investmentbank argumentiert für eine restriktivere Geldpolitik der SNB, was einen stärkeren Franken begünstigen könnte, während das GWM eine Null-Zinssatz-Politik der SNB für möglich hält, was einen Euro-Anstieg nahe 0,96 CHF rechtfertigt. Die divergierenden Prognosen unterstreichen die Uneinigkeit innerhalb der Bank über die zukünftige Währungsentwicklung, insbesondere angesichts der saisonalen und strukturellen Faktoren, die den Euro-Franken-Kurs beeinflussen könnten. Zudem wird eine Kaufkraftparität von 0,92 CHF für den Euro genannt, die seit Jahren rückläufig ist und die Unterschiede in den Einschätzungen weiter verstärkt.
UBS Währungsstrategien divergieren: Franken-Prognosen spalten die Bank
Die Schweizer UBS zeigt Spannungen zwischen Investmentbank und Vermögensverwaltung bei Euro-Franken-Prognosen, während Aktienplatzierungen und Management-Käufe weitere Anzeichen für interne Uneinigkeit liefern.
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Sophie Laurent · FX & Rates Desk · 18 Sept 2026 · 10:55 · 1 min read
This article was produced with AI assistance and edited by a Finance Review Daily journalist.
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Sophie Laurent
FX & Rates Desk
Sophie covers currency markets and central bank policy across Europe, with a focus on how rate decisions ripple through FX pairs. She has been tracking the ECB's policy path since the start of the current easing cycle.
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