ADVERTISEMENT
LIVE DESK·Global markets desk·Last updated 14s ago
ADVERTISEMENT
Economy/MacroArticle

SMI und US-Märkte unter Druck: Inflation, Zinsen und Nahost-Konflikt belasten Aktien

Der Schweizer Leitindex SMI und US-Aktienmärkte erleben am Donnerstag weitere Verluste, getrieben durch Sorgen um Inflation, Zinspolitik und geopolitische Spannungen.

EK
Elena Kovač · Central Banks Desk · 19 Sept 2026 · 06:02 · 2 min read
Share
SMI und US-Märkte unter Druck: Inflation, Zinsen und Nahost-Konflikt belasten Aktien

Der Schweizer SMI wird vorbörslich mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent erwartet, nachdem er bereits am Vortag einen Rückgang von 1,8 Prozent verzeichnete. Die Furcht vor einer Verschärfung des Nahost-Konflikts und die damit verbundenen Ölpreisanstiege belasten asiatische Aktienmärkte. Der japanische Nikkei 225 verlor 0,8 Prozent, während der Topix um 0,3 Prozent sank. In China hielten sich Anleger zurück, mit einem Rückgang von 0,1 Prozent für Shanghai und 0,2 Prozent für den kombinierten Index aus Shanghai und Shenzhen. Geopolitische Spannungen, insbesondere der Angriff des Iran auf Schiffe nahe der Straße von Hormus und die Versenkung iranischer Öltanker durch die USA, verstärkten die Unsicherheit. Zudem signalisierte die japanische Notenbank (BOJ) Erwartungen an eine beschleunigte Zinserhöhung, was die Ölpreise und die Zinserwartungen zusätzlich belastete. Während Banken und Ölunternehmen von höheren Zinsen profitierten, litten Unternehmen wie Nintendo (–5,8 %) und Kabelhersteller Fujikura sowie Furukawa Electric unter den Marktbedingungen. In China zog die UBS ihre Fondsvertriebseinheit in Shenzhen Ende September zurück, da sie sich in einem hart umkämpften Markt nicht behaupten konnte. Gleichzeitig spiegelte sich die Nervosität wider, die US-Inflationsdaten und die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve (Fed) prägen. Die Ölpreise stützen sich auf Sorge vor globalen Versorgungsengpässen durch die Nahost-Konfliktverschärfung, wobei der Brent-Kurs bei 101,03 USD/Barrel und der WTI-Kurs bei 96,22 USD/Barrel blieb. US-Aktienmärkte zeigten ebenfalls Schwäche: Der Dow Jones verlor 0,77 Prozent und erreichte sein niedrigstes Niveau seit Ende Juli, während der S&P 500 um knapp ein Prozent sank. Der Nasdaq 100 blieb mit einem leichten Minus von 0,29 Prozent weniger betroffen, getrieben durch positive Entwicklungen bei Meta, das einen eigenen KI-Assistenten vorstellte. Dennoch profitierten nur Chip- und Speicherunternehmen wie Marvell Technology (+1,5 %) oder AMD (+4,3 %). Ölunternehmen wie Chevron und ExxonMobil stiegen bis zu 2,2 %, da der Brent-Preis erstmals seit Juli über 100 USD/Barrel lag. Unter den Nebenwerten erlitten Tankstellenketten wie Casey’s (–14 %) und Softwareunternehmen ServiceTitan (–30 %) schwere Verluste, wobei ServiceTitan eine enttäuschende Quartalsprognose gab. Die Marktteilnehmer positionierten sich vorsichtig vor den kommenden Entscheidungen der EZB, US-Inflationsdaten und Quartalszahlen von Tech-Konzernen wie Oracle und Adobe.

This article was produced with AI assistance and edited by a Finance Review Daily journalist.
ADVERTISEMENT
Novara — A Smarter Way to Access Global Markets
Share this story
EK
Written by
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

More from Elena Kovač →
ADVERTISEMENT
ADVERTISEMENT