Der Schweizer Aktienmarkt entwickelte sich am Donnerstag positiv, nachdem der Swiss Market Index (SMI) um 0,29 Prozent auf 13'909,01 Punkte stieg. Der Mid-Cap-Index SMIM verzeichnete einen Anstieg von 1,00 Prozent auf 3050,74 Punkte, während der breite Schweizer Performance-Index (SPI) um 0,41 Prozent auf 19'637,74 Punkte wuchs. Die Erwartungen an die US-Zinspolitik der Federal Reserve dominierten die Marktstimmung, nachdem die Notenbank wie erwartet die Leitzinsen um 25 Basispunkte erhöhte. Die einstimmige Entscheidung der Fed sorgte für Erleichterung bei Anlegern, da sie eine klare Signalwirkung für die Zinspolitik entfaltete. Zudem dämpften rückläufige Energiepreise – getrieben durch Saudi-Arabiens Entscheidung, Öl über Oman zu exportieren – kurzfristig den Druck auf den Rohölmarkt und damit indirekt auch die Inflationsdebatte. Die Ölpreise für Brent und WTI fielen am Donnerstag leicht, wobei Brent auf 104,21 Dollar und WTI auf 101,07 Dollar pro Fass sanken. Trotz einer jüngsten Eskalation im Iran-Konflikt und Trumps Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende in der Region blieben die Preise unter Druck, aber nicht an ihrem Höchststand seit vier Monaten festzuhalten. Die US-Futures auf den S&P 500 und Nasdaq erholten sich leicht nach dem Zinsentscheid, während der Dollar an Wert gewann und den Yen sowie den Euro stützte. Gold notierte hingegen leicht im Plus auf 4305 Dollar pro Unze. Der Dow Jones Industrial verlor 1,21 Prozent, während der S&P 500 um 0,45 Prozent und der Nasdaq 100 kaum profitierten. Die Fed signalisierte weitere Zinserhöhungen bis Jahresende, was die Renditen für US-Staatsanleihen erhöhte. Der SMI wurde von der IG Bank um 0,5 Prozent höher eingestuft. Die Schweizer Wirtschaft bleibt von der Berichtssaison geprägt, mit Halbjahreszahlen von Helvetia Baloise, MCH und Aevis sowie Konjunkturdaten wie dem Aussenhandel und Uhrenexporten für August. Der Ständerat berät zudem über neue Eigenkapitalregeln für systemrelevante Banken wie die UBS. Im Einzelnen zeigte sich Roche mit einem Rückgang von 0,8 Prozent als Verlierer, während Helvetia Baloise durch starke Halbjahreszahlen um 3,6 Prozent stieg. Die Versicherungsgruppe übertrifft damit die Marktvorhersagen und präsentierte erfolgreiche Synergien. UBS empfahl Rieter zum Verkauf, was zu einem Kursrückgang von 12 Prozent führte. Roche selbst verlor 0,7 Prozent, während Alcon und Amrize je 0,3 Prozent nachgaben. Positive Signale kamen von UBS (+0,2 Prozent), ABB (+1,0 Prozent), Lonza (+0,9 Prozent) und Logitech (+0,8 Prozent). Rating-Anpassungen und Kursziele wurden von mehreren Analysten veröffentlicht: Rieter wurde von Hold auf Sell mit einem neuen Kursziel von 2 Franken reduziert, Roche erhielt von Vontobel ein erhöhtes Kursziel von 410 auf 405 Franken, während Ypsomed von Hold auf Sell mit einem Kursziel von 380 Franken gesenkt wurde. Schindler und Helvetia Baloise profitierten von positiven Einschätzungen, während Rieter und Ypsomed unter Rating-Kürzungen litten. Die Stimmung am Markt bleibt durch die US-Zinspolitik und die Ölpreisentwicklung geprägt, wobei die Schweizer Aktien weiterhin von externen Faktoren wie der Fed und globalen Rohstoffmärkten beeinflusst werden.
SMI steigt, Roche verliert Kurs – Helvetia Baloise profitiert von starken Halbjahreszahlen
Schweizer Aktienmarkt zeigt leichte Erholung, während US-Zinsentscheid der Fed und Ölpreise die Stimmung beeinflussen. Roche und Rieter erleben Kursrückgänge, während Helvetia Baloise und UBS positive Reaktionen zeigen.
PA
Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 17 Sept 2026 · 08:42 · 2 min read
This article was produced with AI assistance and edited by a Finance Review Daily journalist.
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Priya Anand
Equities & Earnings Desk
Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.
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