Die Schweizer Ökonomen haben ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum der Schweiz deutlich nach oben korrigiert, mit einem neuen Konsenswert von 1,7 Prozent für das reale BIP (bereinigt um Saison- und Kalendereffekte) im Jahr 2026. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber der letzten Schätzung im Juni, die noch bei +0,9 Prozent lag. Auch für das Jahr 2027 wurde die Prognose angehoben: Der Konsenswert für das BIP-Wachstum liegt nun bei +1,7 Prozent (Juni: +1,5 Prozent). Die Umfrage unter 17 Ökonomen, durchgeführt vom 3. bis 23. September 2026, zeigt zudem eine deutliche Erwartungsverschiebung hin zu stärkeren Investitionen. Die realen Anlageinvestitionen sollen 2026 um 1,5 Prozent (Juni: +0,9 Prozent) und 2027 um 2,2 Prozent (Juni: +1,8 Prozent) steigen. Besonders die Bauinvestitionen profitieren von dieser Dynamik: Sie werden für 2026 um 2,4 Prozent (Juni: +1,2 Prozent) und für 2027 um 1,9 Prozent (Juni: +1,6 Prozent) erwartet. Diese Erwartungen basieren auf einer gestiegenen Investitionstätigkeit als treibende Kraft für das Wirtschaftswachstum. Während die Teuerungsszenarien etwas optimistischer ausfallen, bleibt die Prognose für den Konsumentenpreisindex (CPI) moderat: Für 2026 wird ein Anstieg von 0,6 Prozent (Juni: +0,7 Prozent) und für 2027 ein Anstieg von 0,8 Prozent (Juni: +0,9 Prozent) prognostiziert. Der Arbeitsmarkt bleibt hingegen stabil, mit einer Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent für 2026 und 3,0 Prozent für 2027. Die Erwartungen für den Wechselkurs des Schweizer Franks zeigen nur leichte Schwankungen: In drei Monaten wird ein Kurs von etwa 0,93 CHF/Euro erwartet, in zwölf Monaten liegt der Wert bei 0,92 CHF/Euro. Zum US-Dollar wird ein leichter Rückgang auf 0,81 CHF/USD für drei Monate und 0,80 CHF/USD für zwölf Monate prognostiziert
Schweizer Ökonomen erhöhen Wachstumsprognose für 2026 und 2027 auf 1,7 Prozent
Expertenrevisionen deuten auf stärkere Investitionen und stabilere Preisentwicklung hin, während der Arbeitsmarkt und der Franken stabil bleiben
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Elena Kovač · Central Banks Desk · 25 Sept 2026 · 08:35 · 1 min readThis article was produced with AI assistance and edited by a Finance Review Daily journalist.
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Elena Kovač
Central Banks Desk
Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.
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