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Economy/MacroArticle

Anleger auf Wachstumskrisen und Zinserhöhungen fokussiert

Geopolitische Spannungen und Anleiherenditen dominieren die Börsenwoche – Brent-Olpreis bleibt stabil, SMI überquert 14'000 Punkte nur kurzzeitig

EK
Elena Kovač · Central Banks Desk · 25 Sept 2026 · 14:43 · 2 min read
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Anleger auf Wachstumskrisen und Zinserhöhungen fokussiert

Die kommende Woche in den Finanzmärkten wird von zwei zentralen Themen geprägt: geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten und der Entwicklung der Anleiherenditen. Experten warnen vor einer weiteren Unsicherheit, die Anleger in Atem hält. Ein potenzieller Kompromiss zwischen Iran und anderen Akteuren könnte die Hormus-Strasse für den Öltransport wieder öffnen, was kurzfristig Investoren entlasten könnte – doch die Hoffnung schmilzt schnell, da neue Verhandlungsversuche regelmäßig scheitern. Diese Dynamik belastet die Märkte weiter, besonders im Ölsektor, wo der Brent-Rohölpreis am Freitag um rund 1,5 % sank, blieb aber über der 100-Dollar-Marke und zeigte eine leichte Wochenerholung von etwa 1 %. Gleichzeitig stieg der Schweizer Aktienmarkt SMI in den vergangenen Handelstagen, erreichte aber nur zeitweise die 14'000-Punkte-Marke. Der deutsche DAX hingegen blieb in Richtungssuche hängen, mit einem leichten Plus von etwa 0,5 % am Freitag. Die Anleihemärkte erleben hingegen einen Renditeschock: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen überstieg die 5 %-Marke, einen Wert, der seit Juli 2007 nicht mehr erreicht wurde. Die Fed wird ihre Zinspolitik weiter prüfen, um die Inflation zu dämpfen und die Arbeitsmärkte zu stabilisieren. Die US-Arbeitsmarktstatistik für September wird am Freitag veröffentlicht, was weitere Hinweise auf die Fed’s geldpolitische Ausrichtung liefern könnte. Besonders beobachten Anleger, wie die USA mit den Folgen der Ölpreisschocks und Zollpolitik umgehen, wobei der Gesundheitssektor besonders stark gewachsen ist. Neben dem Arbeitsmarkt stehen auch Daten zu Verbrauchervertrauen in der Eurozone und den USA, Inflation in Deutschland sowie Wachstums- und PCE-Inflationsdaten der USA auf dem Plan. Die Schweizer Börse bleibt weniger aktiv: Roche präsentiert sich am Montag auf einem Pharmatag in London, während Sika am Donnerstag seinen Investorentag veranstaltet. Die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China bleiben ein zentraler Risikofaktor, auch wenn ein direkter diplomatischer Durchbruch unwahrscheinlich erscheint. Zudem wird die Diskussion über KI-Sicherheit weiter dominieren, was die Technologieaktien belastet. Ein neuer Ansatz von Meta könnte die Kurse kurzfristig stützen, doch langfristig bleibt die Unsicherheit über die regulatorischen und sicherheitstechnischen Herausforderungen bestehen. Experten erwarten höhere Schwankungen in den kommenden Wochen, da die Märkte weiterhin auf diese Themen fokussiert bleiben.

This article was produced with AI assistance and edited by a Finance Review Daily journalist.
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Written by
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

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