Die Zumtobel Group konnte eine vierte Quartalsfolgensteigerung ihrer Profitabilität verzeichnen. Der Konzern erzielte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 vor Steuern und Zinsen einen Anstieg der Ergebnisse um 24,2 % auf 8,2 Millionen Euro gegenüber 6,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der österreichische Hersteller von Beleuchtungsartikeln meldete auch einen netto Gewinn von 4,2 Millionen Euro, was einen Kurswechsel gegenüber dem Verlust in Höhe von 3,3 Millionen Euro des Vorjahres darstellt.
Der Konzernumsatz sank um 0,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 264,1 Millionen €. Der Bereich Beleuchtung erzielte Erlöse in Höhe von 211,1 Millionen €, ein Plus von 0,2%. Das justierte EBIT im Bereich Beleuchtung wuchs um 7,0% auf 12,2 Millionen € und erreichte damit eine Marge von 5,9%, verglichen mit 4,3% im Vorjahr. Der Bereich Komponenten, der Erlöse in Höhe von 67,5 Millionen € erzielte – eine 4,8%-ige Verkleinerung – hatte ein justiertes EBIT in Höhe von 1,4 Millionen €, leicht höher als im Vorjahr.
Die Bruttomarge steigerte sich um 70 Basispunkte auf 37,4%, während die adjusteden EBIT-Marge der Gruppe auf 3,1% gestiegen ist, von 2,5% im Vorjahresquartal. Der Gewinn pro Aktie lag bei 0,11 €, verglichen mit einem Verlust pro Aktie im Vorjahresquartal. Der operative Cashflow wurde mit 4,2 Millionen € negativ, gegenüber 1,3 Millionen € im Vorjahresquartal, da die Investitionskosten auf 12,2 Millionen € gestiegen waren. Der Free Cashflow belief sich auf minus 16,4 Millionen €, verglichen mit minus 10,6 Millionen € im Vorjahr.
Das Unternehmen hat seinen Ausblick für das volle Jahr sowie die Marke von Einnahmen, die im Wesentlichen im Einklang mit den Ergebnissen des Vorjahres liegen, und einer bereinigten EBIT-Marge zwischen 3% und 5% bestätigt. Zudem kündigte die Unternehmensführung an, im aktuellen Geschäftsjahr weitere Einsparungen in Höhe von 7 Millionen Euro bis 10 Millionen Euro jährlich zu verfolgen. Die Investitionen werden auf etwa 50 Millionen Euro veranschlagt, wobei die Datenzentrenprojekte in den nordischen Ländern Erlöse in Höhe von 1 Million bis 1,5 Millionen Euro pro Projekt mit sich bringen werden.
Heiner Lang, der am 1. Oktober die Funktion des CEO übernimmt, nachdem Alfred Felder dieseämisch ausgeübt hat, betonte eine Abwägungsphase, um die Geschäftsabläufe besser zu verstehen, bevor er im Dezember die Ergebnisse für das erste Halbjahr präsentiert. Felder stellte fest, dass die durchgeführten Massnahmen trotz der anhaltenden Herausforderungen positive Ergebnisse erzielen, und betonte das Potenzial des Datacenter-Geschäfts für langfristige Servicevereinbarungen.












