Wolfe Research hebt Biogen und AbbVie auf "Kauf"
Analysten zitieren starke Pipeline und günstige Bewertungen als Gründe für die Aufwertungen. Aktien beider Biotech-Unternehmen steigen im Vorhandel.

Wolfe Research hat Biogen und AbbVie von "Halt" auf "Kauf" hochgestuft, da die Unternehmen über starke Medikamenten-Pipelines und attraktive Bewertungen verfügen.
Die Firma erhöhte ihren Kursziel für Biogen auf 380 US-Dollar von 320 US-Dollar, was einem 25-Prozent-Preisgewinn gegenüber dem letzten Schlusskurs entspricht. Für AbbVie setzte Wolfe ein Ziel von 220 US-Dollar, das von 190 US-Dollar stammt, was einem 15-Prozent-Preisgewinnpotential entspricht. Analysten hoben Biogens Fokus auf neurologische Behandlungen und AbbVies diversifiziertes Portfolio, das Immunologie- und Neurowissenschafts-Assets umfasst, als wichtige Treiber ihrer Optimismus hervor.
Biogens Aktien stiegen um 2,1 Prozent im Vorhandel, nachdem die Aufwertung bekannt gegeben wurde, während AbbVie um 1,8 Prozent zulegte. Die von Wolfe vorgenommenen Rating-Änderungen spiegeln die breitere Investor-Vertrauen in Biotechnologie-Aktien wider, die durch verbesserte Pipeline-Entwicklungen und stabilisierende Bewertungen nach kürzlichem Marktvolatilitäts-Boom zunehmen.
Die Aufwertungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem beide Unternehmen Patentschutzverluste auf Schlüssel-Einnahme-Produkte erleben. Biogens Multiple-Sklerose-Franchise bleibt ein Kern-Asset, während AbbVies Humira-Biosimilare weiterhin die Umsatzwachstum drücken. Analysten erwarten, dass diese Herausforderungen durch neue Pipeline-Medikamente ausgeglichen werden, einschließlich experimenteller Behandlungen für Alzheimer- und Parkinson-Krankheiten.
Wolfe Researchs Aufwertungen unterstreichen eine konstruktive Sicht auf den Biotech-Sektor, in dem Pipeline-Sichtbarkeit und Bewertungsdisciplin zunehmend die Investor-Stimmung beeinflussen.
Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.
Mehr von Priya Anand →

