Die Weizenfutures am Chicago Board of Trade sanken am Dienstag, wobei die Abnahmen durch die anhaltenden Störungen der Getreideversorgung im Schwarzen Meer begrenzt wurden.
Der September-Weizenkontrakt für Weichweizen handelte sich am CBOT auf 6,74-3/4 US-Dollar pro Bushel aus, während der September-Hartweizenkontrakt in Kansas City um 2,5 Cent auf 7,61-1/4 US-Dollar pro Bushel stieg. Der Minneapolis-September-Sommerweizen gewann 4,5 Cent auf 6,79-1/2 US-Dollar pro Bushel. Analysten zitierten anhaltende Angriffe auf regionale Versorgungsroute durch Russland und die Ukraine als wichtigen Faktor, der stärkere Verluste einschränkte.
Der staatliche Getreidekäufer Jordaniens kaufte etwa 60.000 Tonnen Weizen am Dienstag durch eine internationale Ausschreibung, die bis zu 120.000 Tonnen gesucht hatte, wie europäische Händler berichteten. Die Ausschreibung unterstreicht die anhaltende Nachfrage trotz der Druck auf die Lieferketten.
Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DBV) projizierte die Winterweizenernte 2026 in Deutschland auf 20,9 Millionen Tonnen, was einer 7-Prozentigen Abnahme gegenüber den vorherigen Schätzungen entspricht. Die Revision spiegelt Schäden wider, die durch ein außergewöhnlich trockenes Frühjahr und einen Rekord-Juni-Hitzewellen entstanden sind, die die Pflanzenbedingungen in den großen Anbaugebieten beeinträchtigten.



