Webull Financial LLC hat die Funktionsweise seines neu gestarteten Managed Portfolio-Dienstes detailliert, wodurch Einblicke in die Struktur und Allokation von Discretionärsparkonten gewonnen werden konnten.
Der Broker sagte, der Dienst werde ein regelbasiertes System verwenden, um Kundenfonds automatisch auf eine diversifizierte Mischung aus Exchange-Traded Funds (ETFs) und Einzelaktien zu verteilen, wobei die Allokationen auf vorgegebenen Risikoprofilen abgestimmt sind. Anleger können sich für konservative, moderate oder aggressive Risikoeinstellungen entscheiden, die jeweils einer entsprechenden Aktienmischung zugeordnet sind. Die Firma gab an, dass Portfoliorebalancierungen quartalsweise oder bei signifikanten Marktschwankungen, die Schwellenwerte überschreiten, erfolgen werden.
Webull betonte, dass der Managed Portfolio-Funktion sowohl für passive als auch für aktive Anleger konzipiert ist, indem eine hands-off Alternative zum selbstgeleiteten Handel angeboten wird, während gleichzeitig eine Exposition auf breite Marktschnitte erhalten bleibt. Der Dienst wird für Kunden mit Konten, deren Kontobetrag über einem Mindestschwellenwert liegt, verfügbar sein. Die genauen Leistungsbänkmarken und Gebührenstrukturen für den Managed Portfolio-Dienst wurden in der Ankündigung nicht spezifiziert. Webull sagte, dass weitere Details, einschließlich der Zulassungsanforderungen und der Gebührenpläne, in den kommenden Wochen veröffentlicht werden würden, bevor der Dienst vollständig in Betrieb genommen wird.
Der Schritt passt in eine breitere Branchentrend, bei dem Broker ihre Discretionärsparangebote erweitern, um sich mit Robo-Advisoren und traditionellen Vermögensverwaltungsplätzen zu messen.



