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Vonovia-Aktie fällt wegen schwacher Aussichten und Dividendenkürzung

Der deutsche Wohnimmobilienkonzern streicht die Dividende und senkt die Jahresprognose, da steigende Finanzierungskosten die Rentabilität belasten.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 17 Aug 2026 · 2 Min. Lesezeit
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Vonovia-Aktie fällt wegen schwacher Aussichten und Dividendenkürzung

Die Aktien von Vonovia SE, Europas größter Wohnimmobilienkonzern, sind am Donnerstag nach der Kürzung der Dividende und der Absenkung der Jahresprognose zurückgegangen. Als Gründe nannte das Unternehmen höhere Finanzierungskosten und ein schwächeres Geschäftsumfeld.

Das an der Frankfurter Börse notierte Unternehmen gab bekannt, die Dividende für 2024 auf 1,00 Euro je Aktie zu senken, gegenüber 3,10 Euro im Jahr 2023, um Kapital zu erhalten und den steigenden Finanzierungskosten zu begegnen. Zudem passte Vonovia seine Prognose für den Funds-from-Operations (FFO) für das Gesamtjahr auf 2,30 bis 2,50 Euro je Aktie an, zuvor lag die Spanne bei 2,70 bis 2,90 Euro. Dies spiegelt schwächeres Mietwachstum und höhere Zinszahlungen wider.

CEO Rolf Buch führte die Herabstufung auf "anhaltende inflatorische Druckfaktoren" und erhöhte Finanzierungskosten zurück, die die Margen im Kernmarkt Deutschland unter Druck gesetzt hätten. "Das makroökonomische Umfeld bleibt herausfordernd, da steigende Bau- und Finanzierungskosten unsere Fähigkeit zur Investition im großen Stil einschränken", so Buch in einer Erklärung.

Vonovias Aktien verloren in den frühen Handelsstunden bis zu 4,5 % und setzten die Verluste vom Mittwochsschlusskurs von 22,80 Euro fort. Das Unternehmen, das mehr als 550.000 Wohnungen in Deutschland und Österreich besitzt und verwaltet, steht unter zunehmendem Druck durch steigende Zinssätze, die die Schuldendienstkosten erhöht haben. Die restriktive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank hat die Finanzierungskosten auf hohem Niveau gehalten und die Nachfrage nach Immobilieninvestments gedämpft.

Analysten bei Jefferies stellten fest, dass die Dividendenkürzung zwar erwartet war, die Höhe der FFO-Prognose-Senkung jedoch "deutlich schwerwiegender als erwartet" ausfiel. Die Bank behielt das Rating "Halten" bei der Aktie bei, senkte das Kursziel jedoch auf 20 Euro von zuvor 24 Euro und verwies auf "begrenzte Sichtbarkeit" bezüglich einer Erholung des deutschen Wohnungsmarktes.

Vonovias aktuelle Prognose geht von einem Rückgang der Mieteinnahmen um 2 % im Jahr 2024 aus, verglichen mit der vorherigen Erwartung eines flachen Wachstums. Das Unternehmen warnte zudem vor möglichen weiteren Abschreibungen auf sein Immobilienportfolio, falls sich die Marktbedingungen nicht verbessern. Die Anleger werden das für den 16. Mai geplante Investor-Update beobachten, bei dem das Management voraussichtlich Pläne zur Reduzierung der Verschuldung und zur Verbesserung der Liquidität vorstellen wird.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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