Der schwedische Weinimporteur Viva Wine AB meldete einen Anstieg der Nettoerlöse im zweiten Quartal um 21% gegenüber dem Vorjahr auf 1,62 Milliarden SEK, angetrieben vor allem durch die Akquisitionen von Delta Wines und Alpha Brands.
Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) erreichte 108 Millionen schwedische Kronen, was einer Margen von 6,7 % entspricht, während der berichtete EBIT insgesamt 79 Millionen schwedische Kronen oder 4,8 % der Umsätze betrug. CEO Emil Sallnäs betonte, dass das organische Wachstum im untersuchten Zeitraum in negative Richtung drehte, da sich das Konsumklima unter der Verschärfung geopolitischer und makroökonomischer Unsicherheiten abschwächte.
Die Fracht-und Verteilkosten blieben hoch, wodurch die Margen weiter unter Druck geraten. Das Unternehmen warnte, dass diese Probleme – gemeinsam mit weiter bestehender geopolitischer und makroökonomischer Unsicherheit – in naher Zukunft anhalten dürften.
Das Verwaltungsrat von Viva Wine empfahl im Juni den Aktionären, ein öffentliches Übernahmeangebot in Höhe von 38,5 SEK pro Aktie anzunehmen. Die Ergebnisse für das zweite Quartal wurden am 20. August 2026 veröffentlicht.













