Der Schweizer Zahlungsdienstleister Viseca konnte im ersten Halbjahr einen Jahresanstieg des Nettobetriebsgewinns von 6,2 Prozent auf 60,7 Millionen CHF verzeichnen, trotz des Zunehmen der Transaktionsumfänge und Kartenausgeberei.
Der Umsatz sank um 0.4 % auf CHF 263.5 Millionen und ergab sich aus der niedrigeren netto Zinserträgen und dem etwas reduzierten Gebührenumsatz. Als Hauptgrund für den Rückgang zahlte das Unternehmen einen einmaligen Gewinn aus Transaktionsgewinnen aus dem Vorjahr sowie höhere Projektkosten und gestiegene Betriebsausgaben (um 2 % auf CHF 187.6 Millionen) an. Die Belegschaft sank um 2.4 % auf 761 Vollzeitäquivalente.
Die Transaktionsaktivität stieg um 7,3 % auf 281,9 Millionen Zahlungen, was etwa 1,6 Millionen täglichen Transaktionen entspricht. Der Transaktionsumfang legte um 2,9 % auf 18,7 Milliarden Franken zu, wobei der interne Markt um 2,8 %, die europäischen grenzüberschreitenden Transaktionen um 3,4 % und die anderen internationalen Transaktionen um 1,0 % anstiegen. Die Gesamtzahl der Karten im Umlauf stieg um 2,3 % auf 4,47 Millionen Karten.
Die Bilanz von Viseca wurde gestärkt, wobei die Gesamtvermögenswerte auf 1,81 Milliarden Schweizer Franken und das Eigenkapital auf 966,6 Millionen Schweizer Franken stiegen, was einem Eigenkapitalanteil von 53,4 % entspricht. Das Unternehmen zeigte sich für das zweite Halbjahr zuversichtlich und verwies auf aktuelle Digitalisierungsinitiativen und eine anhaltende Steigerung der Transaktionen und der Kreditkartenausgabe.











