VGP N.V. verzeichnete für das erste Halbjahr 2026 einen Anstieg der recurring Einnahmen um 18 %, der durch die beschleunigte Expansion ihres Joint-Venture-Portfolios in West- und MittelEuropa erzielt wurde.
Der Netzzinsertrag und die erneuerbaren Erträge stiegen um 17,9 % gegenüber dem Vorjahreswert auf 128,2 Millionen Euro. Der Eigenvermögen der Gesellschaft trug mit 51,7 Millionen Euro, einem Anstieg um 26,4 %, dazu bei, und die Erträge aus Joint Ventures erhöhten sich um 12,8 % auf 76,4 Millionen Euro. Der Bruttozinserfolg stieg um 12,5 % auf 126,9 Millionen Euro, während der Gewinn pro Aktie 4,26 Euro betrug. Der Nettozinsertrag vor Steuern belief sich auf 140,9 Millionen Euro und wurde unterstützt durch einen Anstieg des Anteils der Ergebnisprogression der Joint Ventures um 24,3 % auf 54,5 Millionen Euro.
Der recurrente Investmentsparte erwirkte EBITDA in Höhe von 130,5 Millionen €, gegenüber 118,7 Millionen € im Vorjahreszeitraum, während sich das EBITDA des Entwicklungssegments auf 51,6 Millionen € verringerte gegenüber 118,1 Millionen €. Die jährlich erheblich prognostizierten Mieteinahmen beliefen sich zum 30. Juni auf 488,9 Millionen €, und bei weiteren 7 Millionen € im Nachperioden konnte der Gesamtbetrag auf 496 Millionen € erhöht werden. Die Vermietungsquote belief sich bei 482 Mieter und 693 Verträgen auf 98 % und blieb damit stabil.
Die Joint-Venture-Strategie von VGP wurde weiter ausgebaut. Die EPRA-Erträge aus Joint-Ventures stiegen um 16,4 % auf 35,7 Millionen Euro. Das Unternehmen unterzeichnete zudem ein Memorandum of Understanding mit Areim für den Joint-Venture Saga II. Ziel ist ein Mindestinvestitionsbetrag von über 600 Millionen Euro mit einer Laufzeit von zehn Jahren und Fokus auf Westeuropa. Der Joint-Venture wird ein 50%iges Kapitalanteil mit einem Zielhebelsatz von 40% halten.
Die Kapazität von Energie aus erneuerbaren Quellen stieg auf 193,4 MWp in 152 Projekten, wobei der Umsatz an Sonnenstrom um 10 % gegenüber dem Vorjahr auf 78 GWh gestiegen ist. Die operativen Photovoltaikanlagen wurden auf 120 Millionen Euro bewertet, wobei die nachhaltigen und befragten Investitionen insgesamt 169 Millionen Euro erreicht haben.
Das Gesamtaktiva betrug 5,8 Mrd. EUR, die Eigenkapitalquote stieg um 10,5% auf 2,9 Mrd. EUR, was durch eine Eigenkapitalaufnahme in Höhe von 247 Mio. EUR möglich war. Das prozentuale Fremdkapital-zu-Wert-Verhältnis verbesserte sich von 50,0% zum Jahresende 2025 auf 49,3%, während der konsolidierte Verschuldungsgrad auf 35,5% stabil blieb. Die Kreditratings wurden bei BBB- mit stabilen Ausblicken von Fitch und S&P beibehalten.
VGP plant, den Umschlagswert von jährlich 500 Millionen Euro an vereinbarter Mieteinahmen im September 2026 zu überschreiten, noch bevor der für den 3. September in Frankfurt geplante Kapitalmarkttag stattfindet.













