Die Aktien der Verve Group SE rückten am Donnerstag um 14,7 % auf 12,23 schwedische Kronen und bauten damit ihre Verluste auf ein neues 52-Wochen-Intraday-Tief von 10,60 SEK aus, nachdem die Halbjahres- und zweiten Quartals-Ergebnisse des Unternehmens die internen Wachstumsprognosen nicht erfüllten.
Die auf der Börse in Stockholm notierte Plattform für programmatische Werbung meldete ein Umsatzwachstum von 6,5 % auf 152,3 Millionen Euro im Vergleich zu gleichartigen Produkten für das Berichtsjahr. Der Bruttomarge ging auf 40,0 % von 33,1 % im Vorjahr zurück, aber das konsolidierte EBITDA stieg nur marginal auf 30,1 Millionen Euro. Verve bekräftigte seine Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr von 680 Millionen Euro bis 730 Millionen Euro.
Das Quartalsergebnis fiel infolge des schwächeren organischen Wachstumshalters zurück, insbesondere bei den Werbeausgaben in den Bereichen des offenen Internets. Die Geschäftsführung nannte makroökonomische Faktoren wie Zölle, erhöhte Ölpreise und weniger Ausgaben von Konsumenten mit niedrigem Einkommen als Hauptwiderstände. Betroffene Werbekategorien waren Reise, Verbrauchsartikel und Kraftfahrzeuge.
Die allgemeine Marktlage hatte Auswirkungen auf die Stimmung: Der OMXS30-Index der Stockholmer Börse ging in der zweiten Sitzung in Folge um 0,6% zurück. Der Technologieindex, in dem Verve klassifiziert wird, war das schwächste Segment der Börse und sank um 1,5%.
Verve betreibt eine programmatische Werbeplattform, die sowohl Angebotside- als auch Nachfrageseitige Lösungen in Nordamerika und Europa bietet.













