Der österreichische Stromerzeuger Verbund hat am Donnerstag gesagt, dass er die in einer US-amerikanischen Sicherheitsempfehlung der Regierung genannten programmierbaren Logiksteuerungen (PLCs) der Siemens-Serie verwendet, jedoch nur in sehr speziellen Bereichen seiner Tätigkeiten.
Die Warnung der USA, die von mehreren Regierungsbehörden am Mittwoch herausgegeben wurde, unterstrich die aktuelle Bedrohung durch unbekannte Hacker, die Siemens S7-PLCs in der amerikanischen kritischen Infrastruktur einschließlich Wassereinrichtungen zum Ziel haben. Verbund erklärte, dass seine Nutzung der Komponenten keine Gefahren für seine Systeme darstellt, da seine Anlagen nicht über das Internet zugänglich sind.
Ein Unternehmenssprecher erklärte, dass Verbund keine entsprechenden Sicherheitsvorfälle erlebt hat. Die Warnung erfolgt nach einer Reihe von Cybervorfällen in örtlichen Wasserversorgungsnetzen in mehreren US-Bundesstaaten, die von Cybersecurity-Experten mit staatlich geförderten iranischen Akteuren in Verbindung gebracht wurden.
Verbund ist als größter Stromerzeuger und Netzbetreiber Österreichs tätig und verfügt über ein Portfolio, das sich auf Wasserkraftwerke und erneuerbare Energieressourcen bezieht. Siemens, ein deutsches Konzern, produziert die S7 PLCs, welche in Industrieleitzentralen weltweit eingesetzt werden.









