Der US-Staatsschuldenstand überschritt am Dienstag für das erste Mal die 40 Billionen US-Dollar, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung des Finanzministeriums hervorgeht. Der ausstehende öffentliche Schuldenstand betrug am Marktschluss 40,05 Billionen US-Dollar, was einen Anstieg von einem Drittel in weniger als fünf Jahren darstellt und den fortschreitenden Kreditverbrauch der Regierung unterstreicht.
Dieser Meilenstein wird in der Zeit der Fortführung der Untätigkeit des Kongresses in Sachen fiskaler Konsolidierung erreicht, während die Legislatoren weiterhin Widerstand leisten gegen Maßnahmen zur Steigerung der Einnahmen, wie z.B. Steuererhöhungen und politisch heikle Einsparungen bei Verbrauchernahrungsprogrammen. Die Analysten stellen fest, dass substanzielle Maßnahmen traditionally nur unter Marktdruck getätigt werden, und Wirtschaftsprofis, das Congressional Budget Office sowie große Finanzinstitute erwarten keine kurzfristige Reduzierung des Verhältnisses zwischen Staatsschulden und Bruttoinlandsprodukt.
US-Finanzminister Scott Bessent kündigte am Mittwoch eine Erweiterung des Rückkaufprogramms des Departments für langlaufende Wertpapiere an, nachdem eine Reihe von Auktionsen die Kreditkosten auf ein Mehrjähriges Höchstniveau getrieben hatten. Diese Maßnahme trug dazu bei, dass die langfristigen Zinsen nach der Ankündigung sanken. Bei der am Donnerstag stattfindenden Auktion von 30-jährigen Anleihen wurden die höchsten Finanzierungskosten für eine solche Emission in den letzten 25 Jahren gemessen, während eine Verkäufte von 10-jährigen Anleihen am Vortag die höchsten Kosten seit 2007 aufwiesen.
Der rapide Anstieg des Schuldenstands — von 30 Billionen US-Dollar im Januar 2022 — spiegelt die erhöhten Kreditaufwendungen der Regierung wider, die aus dauerhaften Haushaltdefiziten resultieren, die nicht nur während außergewöhnlicher Ereignisse wie großen Kriegen oder Pandemien entstehen. Bessent hat die Eindämmung der Defizite als wichtige Motivation für seine Tätigkeit im öffentlichen Dienst genannt, obwohl die politischen Entscheidungsträger noch keine Maßnahmen umgesetzt haben, die dazu führen würden, die Entwicklung in eine andere Richtung zu lenken.
Ökonomen, darunter Matthew Luzzetti von der Deutschen Bank, verweisen darauf, dass obwohl der symbolische Schwellenwert von 40 Billionen Dollar Aufmerksamkeit zieht, er keinen intrinsischen Einfluss auf die Schuldenentwicklung hat. Der Fokus liegt weiterhin auf steigenden US-Anleihenzinsen, die die Kosten für die Abwicklung der beispiellosen Schuldenlast der Nation erhöhen.











