Valens hat Quartalszahlen vorgelegt, die den Analystenprognosen bei den Gewinnen entsprachen, während der Umsatz sank. Dies unterstreicht die schwächer als erwartet ausfallende Nachfrage in den Kernmärkten.
Der Spezialchemiehersteller gab bekannt, dass der Nettogewinn für den Berichtszeitraum den Konsensschätzungen entsprach, obwohl der Gesamtumsatz im Jahresvergleich um 5% auf $125 Millionen zurückging. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) lag bei $0.45 und damit im Rahmen des von Refinitiv ermittelten Medians von $0.45. Der Umsatz verfehlte jedoch den Konsens von $132 Millionen, was auf eine geringere Preissetzungsmacht sowie rückläufige Volumina in den Segmenten Nordamerika und Europa hindeutet.
Das Management führte den Umsatzrückgang auf anhaltende Lagerabbaumaßnahmen seitens Industriekunden und eine verhaltene Nachfrage nach Agrikulturchemikalien zurück, die für Valens einen wichtigen Umsatzerstreiber darstellen. Trotz des verfehlten Umsatz Ziels bestätigte das Unternehmen seine Jahresprognose und verwies dabei auf stabile Margen und Massnahmen zur Kostenkontrolle. Die Betriebsausgaben wurden im Vergleich zum Vorquartal um 3% gesenkt, was die Rentabilität trotz des Umsatzrückgangs stützte.
Analysten von Jefferies behielten ihre Halteempfehlung für Valens bei; sie werteten die Umsatzverfehlung als kurzfristigen Gegenwind, würdigten jedoch das disziplinierte Kostenmanagement des Unternehmens. Die Aktie notierte im vorbörslichen Handel zuletzt 2% tiefer, was die Vorsicht der Anleger nach den durchwachsenen Ergebnissen widerspiegelt.
Valens ist im Sektor der Spezialchemie tätig und liefert Inhaltsstoffe für die Landwirtschaft, die Körperpflege sowie für industrielle Anwendungen. Das Unternehmen sah sich in den vergangenen Quartalen aufgrund volatiler Rohstoffkosten und einer verhaltenen Endnachfrage mit Margendruck konfrontiert.



