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LIVE-DESK·Globale Marktredaktion·Last updated 14s ago
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Märkte/DevisenArticle

USD/JPY nahe 160,25, da der Yen durch den Carry-Trade und den Rückgang der Anleihen schwächelt

Der Yen steht weiterhin unter Druck durch steigende weltweite Renditen und fiskalische Sorgen, während technische Niveaus einen Rückgang vor weiteren Gewinnen nahelegen. Die US-Arbeitsmarkt-Daten am Freitag könnten die nächsten Bewegungen bestimmen.

SL
Sophie Laurent · FX & Rates Desk · 2 Sept 2026 · 11:42 · 2 Min. Lesezeit
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USD/JPY nahe 160,25, da der Yen durch den Carry-Trade und den Rückgang der Anleihen schwächelt

Das Pair USD/JPY konsolidierte am Mittwoch nahe 160,25 und nähert sich dadurch seinem höchsten Stand seit Ende Juli, da der Yen gegenüber den allgemeinen Marktkräften nachgab. Ein weltweiter Bond-Verkaufsansturm wurde den japanischen 10-jährigen Benchmark-Renten erstmals seit 1996 auf 3 % gedrückt, was die Kosten für die Tilgung der Schulden erhöht und Bedenken hinsichtlich der fiskalischen Nachhaltigkeit aufkommen liess.

Der von Premierministerin Sanae Takaichi vorgeschlagene umfassende fiskalische Stimulus hat die Unsicherheit weiter erhöht, da die Märkte damit rechnen, dass aggressive Ausgaben die Schuldenlast Japans weiter verschärfen und die makroökonomische Unterstützung für den Yen einschränken könnten. Der Druck von aussen auf die Bank of Japan (BoJ) hat sich ebenfalls verstärkt, da US-Finanzminister Scott Bessent ein stärkeres Vorgehen zur Bekämpfung der schwachen Yen-Stärke befürwortet hat. Dies stärkt die Erwartung, dass die BoJ im September möglicherweise die Zinssätze anheben wird. Trotz dieser Erwartungen bleiben die Kreditkosten in Japan deutlich niedriger als in den USA und anderen grossen Wirtschaften, was den attraktiven Yeny-Piggyback-Trade weiterhin unterstützt.

Der Dollar hat zusätzliche Unterstützung aus der Nachfrage nach sicheren Horten in einer Zeit der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Iran sowie der steigenden Inflationsgefahren aufgrund höherer Ölpreise erhalten, was die Erwartungen für eine Zinserhöhung bei der Federal Reserve gestärkt hat. Dieser Hintergrund hat zu einem moderately positiven grundlegenden Umfeld für USD/JPY beigetragen, wobei die Marktteilnehmer jedoch Vorsicht walten lassen sollten, bevor am Freitag die US-Statistik zu den Nichtlandwirtschaftlichen Arbeitsplätzen veröffentlicht wird.

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Technische Indikatoren deuten auf eine kurzfristige Korrektur hin. Auf dem H4-Chart befindet sich das Paar in einem Abverkauf, das sich möglicherweise bis auf 158,97 erstrecken könnte, gefolgt von einem Rückschlag innerhalb des aufsteigenden Kanals. Der erste Aufwärtsziel liegt bei 160,27, mit einem Sekundärebene bei 160,67. Der MACD-Indikator befindet sich zwar immer noch über Null, zeigt jedoch Anzeichen einer schwächeren Dynamik, wobei die Signalzeile potenziell über dem Histogramm durchkreuzt wird, bevor sie nach unten abknickt.

Auf dem H1-Chart wird der USD/JPY-Kurs das Niveau von 159,65 testen, während die Korrektion fortschreitet. Ein Rückgang auf 158,97, gefolgt von einem Anstieg, könnte den Weg für eine stärkere Kursbewegung freimachen. Die erste Widerstandszone befindet sich bei 160,27. Der Stochastische Oszillator, der gerade unter 20,0 liegt, unterstützt dieses Szenario; ein Sprung über diese Schwelle von unten würde den potenziellen Beginn einer Aufwärtsbewegung signalisieren.

In der Analyse wird festgestellt, dass USD/JPY sich nahe ihres höchsten Niveaus seit Ende Juli bewegt, und dass der Yen unter Druck steht, und zwar aufgrund mehrerer Faktoren wie steigender Renditen, Unsicherheiten in der Finanzpolitik und der anhaltenden Carry-Trade-Dynamik. Während die Märkte einen möglichen Zinserhöhungszyklus der BoJ in ihre Preisgestaltung einbeziehen, bleibt das strukturelle Renditedifferenzial zwischen Japan und den USA für die Währung belastend. Der Safe-Haven-Charakter des Dollars aufgrund der geopolitischen Risiken und der Inflationssorgen unterstützt weiter seine Stärke, auch wenn die Freitags-Daten zum Arbeitsmarkt möglicherweise den nächsten Richtungsbewegungs des Währungspairs beeinflussen könnten.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Sophie Laurent
FX & Rates Desk

Sophie covers currency markets and central bank policy across Europe, with a focus on how rate decisions ripple through FX pairs. She has been tracking the ECB's policy path since the start of the current easing cycle.

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