Ukrainische Zentralbank kündigt größte Währungsliberalisierung seit der Invasion 2022 an
Die Nationalbank der Ukraine sagte, sie führe das umfangreichste Reformpaket für den Devisenmarkt seit der russischen Invasion ein, um Devisenbeschränkungen zu lockern und die Liquidität zu erhöhen.

Kyiv – Die Zentralbank der Ukraine teilte mit, dass sie die bislang größte Liberalisierung ihres Devisenmarktes seit der Invasion Russlands im Februar 2022 umsetzt.
Seit der Invasion hat die Nationalbank der Ukraine (NBU) strenge Kontrollen für Devisentransaktionen beibehalten, um die Reserven zu schützen und Kapitalabflüsse im Krieg zu begrenzen.
Das neue Paket, das die NBU als die bislang umfassendste Lockerung bezeichnet, hebt eine Reihe bestehender Beschränkungen beim Kauf, Verkauf und der Umwandlung von Fremdwährungen auf. Konkrete Maßnahmen wurden in der Ankündigung nicht detailliert.
Beamte erklärten, die Reformen sollen den Zugang zu Fremdwährungen für Unternehmen und Haushalte verbessern, den Wiederaufbau unterstützen und die Hrywnja durch tiefere Marktliquidität stabilisieren.
Analysten weisen darauf hin, dass ein freierer FX‑Markt zusätzliche Auslandsinvestitionen anziehen und die Prämie auf die lokale Währung reduzieren könnte, wobei die Umstellung kurzfristige Volatilität mit sich bringen kann, während sich die Marktteilnehmer an die neuen Regeln gewöhnen.
Die NBU betonte, dass die Liberalisierung Teil eines umfassenderen Erholungsplans sei und den Verpflichtungen gegenüber internationalen Partnern, darunter dem International Monetary Fund, entspreche.
Die Ukraine hat bereits schrittweise FX‑Reformen eingeführt, doch dieser Schritt stellt die bedeutendste Veränderung seit Beginn des Krieges dar und signalisiere Vertrauen in die fiskalische Widerstandsfähigkeit des Landes.
Die Wirksamkeit der Maßnahmen hinge vom Umsetzungstempo und der Stabilität der Sicherheitslage ab; Marktbeobachter verfolgen die Auswirkungen auf die Wechselkursdynamik und die Verfügbarkeit von Fremdwährungen.
Sophie covers currency markets and central bank policy across Europe, with a focus on how rate decisions ripple through FX pairs. She has been tracking the ECB's policy path since the start of the current easing cycle.
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