Die Britische Pfund ist darauf bereitet, sich gegenüber dem Euro zu erholen, da Anleger höhere Zinsen suchen. UBS prognostiziert, dass der Wechselkurs EUR/GBP bis September 2027 auf 0,85 sinken wird, von den aktuellen Ebenen um 0,84.
Die UBS wies eine Renditevorteil von 1,5 Prozentpunkten für das Pfund Sterling gegenüber dem Euro als einen Haupttriebkraft hervor, zusammen mit erhöhten Short-Positionen in Sterling, die zur weiteren Short-Abdeckung beitragen könnten. Die Bank unterstrich, dass die jüngsten britischen Konjunkturdaten förderlich waren, während die Auswirkungen sinkender Ölpreise und die Erwartungen einer stabilen fiskalischen Politik die Risiken nach unten verringerten.
Die Prognose geht davon aus, dass die Europäische Zentralbank ihre letzte Zinserhöhung im September durchführt und somit den aktuellen fiskalen Straffungszyklus beendet. UBS weist auch auf den Status der Pfund als eine der am höchsten auszahlenden Währungen in Europa hin, die sich nur der Norwegische Krone in Liquiditätsrezahlen vornimmt. Die Bank räumte ein, dass die Fundamentaldaten des Euro neutral sind, vermerkte aber, dass viel der positiven Nachrichten – darunter der von steuerlichen Anreizprogrammen getriebenen Wirtschaftswachstum und die Zinsentscheidung der EZB – bereits in den aktuellen Preisniveaus berücksichtigt sind.
Politischer Risiko bleibt die wichtigste Gefahr für die Perspektive, und UBS warnt, dass die Stimmung abrupt verschieben könnte, wenn die fiskalischen Pläne der neuen britischen Regierung als nicht nachhaltig wahrgenommen würden. Die jüngsten Kursgewinne der britischen Pfund im Juni und Juli folgten einer Zeit der Stabilität, und die Märkte werden die Haushaltsprognose für November genau verfolgen, wenn die Gesetzgeber aus der Sommerpause zurückkehren.












