Uber prüft Ride-Hailing-Dienst für Kinder ab 10 Jahren
Das Unternehmen will sein Angebot im Familiensegment ausbauen – dabei sind jedoch regulatorische und Sicherheitsfragen zu klären.

Uber Technologies prüft laut internen Gesprächen, die Bloomberg einsehen konnte, die Einführung eines Ride-Hailing-Dienstes für Kinder ab 10 Jahren. Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, wäre dies eine deutliche Erweiterung des bisherigen Kerngeschäfts in den Bereichen Personenbeförderung und Lieferdienste.
Der geplante Dienst würde Anpassungen der bestehenden Sicherheitsprotokolle erfordern, darunter strengere Fahrerüberprüfungen, höhere Fahrzeugstandards und Echtzeitüberwachung, um Bedenken im Zusammenhang mit unbegleiteten Minderjährigen zu begegnen. Uber hat bisher keinen Zeitplan für eine mögliche Markteinführung genannt, die zudem von regulatorischen Genehmigungen in verschiedenen Ländern abhängen würde.
Die Initiative passt in Ubers Strategie, seine Einnahmequellen zu diversifizieren und bisher unerschlossene Segmente des Transportmarkts zu bedienen. Konkurrenten wie Lyft haben bisher keine vergleichbaren Pläne angekündigt. Branchenanalysten gehen davon aus, dass die Nachfrage von Eltern nach sicheren, on-demand-Fahroptionen für Kinder die Akzeptanz fördern könnte – allerdings könnten regulatorische Hürden die Umsetzung verzögern.
Ein Unternehmenssprecher von Uber wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Bericht äussern.


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