Das US-amerikanische Surface Transportation Board (STB) gab am Dienstag bekannt, dass es die Überlegungen zur geplanten 85-Milliarden-Dollar-Fusion von Union Pacific mit Norfolk Southern wieder aufgenommen hat und das Verfahren aus der Pause herausgenommen hat, nachdem bestätigt wurde, dass die von den Eisenbahngesellschaften eingereichten zusätzlichen Informationen ausreichend waren.
Der Schritt stellt jedoch keine Genehmigung der Transaktion dar, betonte das Board. Das STB hat einen strukturierten Zeitplan für öffentliche Kommentare festgelegt, um es Stakeholdern und Regulierern zu ermöglichen, die potenziellen Auswirkungen des Deals zu bewerten, der zwei der größten Güter-Eisenbahngesellschaften in den USA zu einem einzigen, von Ost- bis Westküste reichenden Netzwerk kombinieren würde.
Das Board lehnte auch den Antrag der Gesellschaften auf ein beschleunigtes Verfahren im Zusammenhang mit ihrer vorgeschlagenen Abtretung der Kontrolle über die Terminal Railroad Association of St. Louis ab. Stattdessen wies das STB Union Pacific und Norfolk Southern an, innerhalb von 10 Tagen alle gefilterten oder gescreenden Workpapers erneut einzureichen und unverfälschte Workpapers bis zum 28. August einzureichen, um eine vollständige Transparenz im Prüfungsprozess sicherzustellen.
Die Fusion, die im Juli des Vorjahres angekündigt wurde, bleibt weiterhin Gegenstand sorgfältiger regulatorischer Überwachung, während das STB ihre wettbewerbs- und betrieblichen Auswirkungen bewertet. Der Zeitplan für öffentliche Einwände und Dokumenten-Einreichungen spiegelt die Verpflichtung des Boards wider, eine gründliche Untersuchung durchzuführen, bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden.













