Die Stimmung unter US-amerikanischen Immobilienbauern verbesserte sich im August geringfügig, wie Daten des National Association of Home Builders (NAHB) aus diesem Montag zeigen.
Der NAHB/Wells Fargo Housing Market Index (HMI) stieg im August auf 44, nachdem er im Juli mit einer überarbeiteten Zahl von 43 gelegen hatte. Der Wert bleibt unter dem Bruchteil von 50, was darauf hinweist, dass die Bauherren weiterhin vorsichtig optimistisch sind und die Herausforderungen im Wohnungsbau weiterhin bestehen.
Der Index, der die Vertrauenslage der Bauherren in den Markt für neu gebaute Einfamilienhäuser misst, hing in den letzten Monaten nahezu an den Tiefstwerten, da hohe Hypothekenzinsen und hohe Baukosten das Vertrauen beeinträchtigen. Der Augustwert markiert den dritten aufeinanderfolgenden Monat, in dem die Stimmung verbessert wurde, obwohl die Werte im Vergleich zu historischen Durchschnittswerten noch immer zurückhaltend sind.
Die Vertrauenslage in die aktuellen Verkaufsbedingungen stieg um einen Punkt auf 44, während die Erwartungen für Verkäufe in den nächsten sechs Monaten auf 46 von 45 stiegen. Der Verkehr von potenziellen Käufern blieb bei 29 stabil.
Der NAHB-Chefökonom Robert Dietz merkte an, dass die in den letzten Wochen zurückgegangenen Hypothekenzinsen einige Erleichterung gebracht haben, obwohl die Knappheit von Wohnraum weiterhin besteht. "Die Bauherren sind vorsichtig optimistisch, da die Hypothekenzinsen von ihren Höchstständen zurückgegangen sind", sagte Dietz in einer Erklärung. "Allerdings bleibt die Knappheit von Wohnraum eine erhebliche Herausforderung aufgrund hoher Baukosten und hoher Wohnpreise."
Der NAHB-Index ist seit seinem Höchststand von 90 im November 2020 stark zurückgegangen und spiegelt den breiteren Abschwung des US-amerikanischen Wohnungsmarktes wider, der durch steigende Zinsen und wirtschaftliche Unsicherheit verursacht wurde.
Analysten gehen davon aus, dass der vorsichtige Anstieg des Vertrauens zwar ein positives Zeichen ist, dass eine nachhaltige Erholung des Vertrauens der Bauherren jedoch von weiteren Rückgängen der Hypothekenzinsen und der Stabilisierung der Wohnungsversorgung und der Baukosten abhängt.



