Das US-amerikanische Gesundheitsministerium (HHS) hat eine Änderung der Finanzierungsregeln bekannt gegeben, die die Bundesfinanzierung von geschlechtsaffirmierenden medizinischen Behandlungen für Minderjährige mit niedrigem Einkommen über Medicaid und das Kinderhilfssystem (CHIP) einschränkt.
Die Regel, die vom HHS-Büro für Bürgerrechte erlassen wurde, entspricht den in den letzten Monaten erlassenen staatlichen Einschränkungen solcher Behandlungen. Sie gilt für Verfahren wie Pubertätsblocker, Hormontherapie und Operationen, die bereits in über 20 Bundesstaaten verboten oder eingeschränkt sind.
Das HHS betonte, dass die Regel sicherstellt, dass die Bundesfinanzierung den staatlichen Gesetzen entspricht und Konflikte mit bestehenden Verbotsregelungen vermeidet. Die Änderung wirkt sich nicht auf private Versicherungen oder auf Behandlungen aus, die durch andere Bundesprogramme finanziert werden. Kritische Gruppen haben die Entscheidung kritisiert, da sie die Zugänglichkeit von medizinisch notwendigen Behandlungen für transgender-Jugendliche untergräbt.
Die Regel tritt sofort in Kraft, ihre Durchführung könnte jedoch rechtliche Hürden aufweisen. Der Schritt spiegelt eine breitere Bundesanpassung an staatlichen Gesundheitsbeschränkungen für geschlechtsaffirmierende Behandlungen wider.



